Skandalnacht: Prinz Ernst August nach Polizeieinsatz und Messer-Attacke in Psychiatrie

Grünau - Neuer Skandal für Prinz Ernst August von Hannover (66): In der Nacht auf Mittwoch kam es zu einem Polizeieinsatz in seiner Almhütte. Die Gründe dafür sind allerdings wahrlich kurios...

Prinz Ernst August von Hannover (66) ist berühmt-berüchtigt für seine Skandal-Auftritte.
Prinz Ernst August von Hannover (66) ist berühmt-berüchtigt für seine Skandal-Auftritte.  © Tobias Hase/dpa

Was war denn da schon wieder los?

Der Blaublüter soll gegen 1 Uhr nachts den Notruf gewählt haben. Am Telefon behauptete der Adelige, er liege im Graben vor seiner Hütte und werde ermordet, es gehe ihm schlecht.

Wie die Kronenzeitung berichtet, fanden die Beamten vor Ort tatsächlich einen Mann und eine Frau - allerdings nicht Ernst August selbst.

Der befand sich in seinem Domizil und reagierte äußert gereizt, als er auf die Unbekannten angesprochen wurde.

Im Anschluss soll er auf die beiden zugestürmt sein und sie des Grundstücks verwiesen haben.

Den Einsatzkräften will er daraufhin weiß machen, der Mann habe ihn schon dreimal töten wollen, indem er dem Prinzen seine Medikamente nicht geben wollte.

Daraufhin sei die Situation völlig eskaliert: Ernst August wurde immer aggressiver, hielt einen Beamten am Kopf fest, der ihn daraufhin zu Boden stieß.

Dann soll der Mann von Caroline von Hannover mit einem 30-Zentimeter-langem Messer gedroht haben.

Laut Ernst August von Hannover wurde er von einem Polizisten geschlagen

Prinz Ernst August von Hannover behauptet nun, die Polizei sei gewaltsam auf ihn losgegangen.
Prinz Ernst August von Hannover behauptet nun, die Polizei sei gewaltsam auf ihn losgegangen.  © Jochen Lübke/dpa

Den Polizisten wurde die Situation zu heiß. Sie schlugen dem Royal die Waffe aus der Hand und fixierten ihn. Daraufhin schlug er einer Einsatzkraft ins Gesicht.

Ein alarmierter Arzt ordnete an, dass der Skandalprinz in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden soll.

Laut Ernst August selbst hat sich die Nacht ganz anders abgespielt: "Ein Polizist hat mich geschlagen. Ich glaube, die waren besoffen, die machten zumindest den Eindruck. Dann haben sie mich in einer Ambulanz angekettet. Fünf Stunden haben sie mich nicht rausgelassen. Sie wollten mich in ein Zimmer bringen und mich nieder spritzen. Ich stand die ganze Nacht. Ich hab ihnen gesagt, das tun sie mit mir nicht, ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich hab so lange geschrien, bis ich rausdurfte." ließ der 66-Jährige verlauten.

Auch der Grund für seinen Notruf sei ein komplett anderer gewesen: "Ich hatte eine Unterzuckerung, wählte deswegen den Notruf. Ich sagte, dass sie sich beeilen sollen, weil es mir sehr schlecht geht. Warum aber die Polizei mitgekommen ist, weiß ich nicht."

So richtig erinnern kann er sich an den nächtlichen Einsatz offenbar nicht: "Ich hab wahrscheinlich zurück geboxt. Ich war so erstaunt. So ein unverschämter Lümmel."

Dann ergänzt er: "Sie haben mir die Handschellen angelegt und dann meine Hose runtergezogen. Anschließend haben sie mich durch den Raum geschleift."

Ernst August selbst sieht sich als "unschuldig" und will nun sowohl gegen die Beamten als auch gegen die Psychiatrie gerichtlich vorgehen. Ob er damit viel Erfolg haben wird, bleibt fraglich...

Titelfoto: Jochen Lübke/dpa

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