Wird Herzogin Kate bald Oberst der britischen Armee?

London - Nachdem Prinz Andrew (61) seine militärischen Titel verloren hat, soll nun Herzogin Kate (40) seine Nachfolge antreten.

Kate (40), Herzogin von Cambridge, ist seit 2011 mit Prinz William verheiratet.
Kate (40), Herzogin von Cambridge, ist seit 2011 mit Prinz William verheiratet.  © Alberto Pezzali/AP/dpa

Wird die Ehefrau von Prinz William (39) bald Teil der britischen Armee?

Die Grenadier Guards sollen sich dafür einsetzen, dass die 40-Jährige neuer Colonel der Gardedivision der British Army wird.

Standardmäßig hat Elizabeth II. (95) momentan die Rolle inne, bis ein neuer Colonel vom Regiment und der Queen bestimmt wird.

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In The Sunday Times hatten nun hochrangige Mitglieder verlauten lassen, dass sie Kate gern in diesem Amt sehen würden: "Für alles, was sie übernommen hat, setzt sie sich wirklich ein, und wir wollen jemanden, der sich wirklich mit uns engagiert."

Vor allem ihre Integrität in das britische Königshaus wisse man sehr zu schätzen.

Sollte es dazu kommen, wäre die Herzogin von Cambridge damit erst der zweite weibliche Colonel in der Geschichte der Grenadier Guards, die bereits 1656 gegründet wurden.

Was Kate selbst von der Idee hält, ist bisher nicht bekannt.

Missbrauchsvorwürfe kosteten Prinz Andrew militärische Titel

Prinz Andrew (61), Herzog von York, musste alle seine Ämter niederlegen.
Prinz Andrew (61), Herzog von York, musste alle seine Ämter niederlegen.  © Neil Hall/PA Wire/dpa

Mit Antritt des Amtes würde sie die Nachfolgerin von Prinz Andrew werden, der den Titel aufgrund seiner Verstrickungen in den Missbrauchsskandal rund um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) abgeben musste.

"Mit dem Einverständnis der Queen sind die militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften von Andrew an die Königin zurückgegeben worden", teilte der Buckingham Palace am 13. Januar mit.

Gegen den 61-Jährigen läuft momentan eine Zivilklage wegen sexuellem Missbrauch der damals minderjährigen Virginia Giuffre. Diese hatte ihre Anschuldigungen 2021 öffentlich gemacht. Bis heute bestreitet der Sohn der Queen die Vorwürfe.

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Sollte es nicht zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, könnte der britische Royal ab Herbst in einem Zivilprozess vor Gericht stehen.

Titelfoto: Alberto Pezzali/AP/dpa

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