Zu Ehren ihrer geliebten Mutter: Versöhnen sich heute William und Harry?

London (Großbritannien) - Für Prinz William (39) und Prinz Harry (36) wird es ein hochemotionaler Tag: Am heutigen Donnerstag enthüllen die zerstrittenen Brüder gemeinsam eine Statue zu Ehren ihrer geliebten Mutter Diana (†36). Es ist ihr erstes Aufeinandertreffen seit der Beerdigung von Prinz Philip (†99). Eine einmalige Gelegenheit, das Kriegsbeil endlich zu begraben.

Die Fronten zwischen William (39, r.) und Harry (36) sind verhärtet.
Die Fronten zwischen William (39, r.) und Harry (36) sind verhärtet.  © dpa/PA Wire/Yui Mok

Zwischen den einst sehr innigen Prinzen-Brüdern herrscht Eiszeit. Dass Harry im US-Fernsehen schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie erhoben hat, nimmt William seinem Bruder übel.

Dass er in seiner Doku-Serie "The Me You Can't See" noch einmal nachlegte und der Royal Family vor einem Millionenpublikum Rassismus vorwarf, brachte das Fass zum Überlaufen.

Wenn sich die beiden - Prinzessin Diana wäre am heutigen Donnerstag 60 Jahre alt geworden - im Garten des Kensington-Palastes begegnen, werden alle Blicke auf sie gerichtet sein.

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Wie britische Medien berichten, soll im Anschluss an die Enthüllung der Diana-Statue auch ein privates Treffen angesetzt sein. Wohl, um "reinen Tisch" zu machen.

Doch ist eine Versöhnung nach allem, was vorgefallen ist, noch möglich? "Auf der einen Seite haben wir Harry, der nichts dagegen hätte", sagte Royal-Autor Robert Lacey (77) im Interview mit dem britischen "Hello!"-Magazin.

"Auf der anderen Seite steht William, der nicht bereit zu sein scheint, irgendetwas zuzugeben."

Lady Diana (1961-1997) liebte ihre Söhne über alles - hier ein Schnappschuss aus dem Jahr 1992.
Lady Diana (1961-1997) liebte ihre Söhne über alles - hier ein Schnappschuss aus dem Jahr 1992.  © dpa/PA Wire/Martin Keene

Der gemeinsame Auftritt an Dianas Geburtstag könnte alles zum Guten wenden: "Wenn sie für diesen Moment in der Hommage an Diana vereint sind, warum sollten sie dann nicht in weiteren Momenten vereint sein?"

Titelfoto: Montage: dpa/PA Wire/Yui Mok, dpa/PA Wire/Martin Keene

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