Lobeshymnen für Gottschalk: Joko Winterscheidt zeigt auf "Clubhouse" Demut

Unterföhring - TV-Star Joko Winterscheidt (42) ist voll des Lobes für den Mann, der ihm seine ProSieben-Show gestohlen hat: Moderatoren-Legende Thomas Gottschalk (70).

Stahl Joko im wahrsten Sinne die Show und moderierte das ProSieben-Showevent: TV-Legende Thomas Gottschalk. (Archiv)
Stahl Joko im wahrsten Sinne die Show und moderierte das ProSieben-Showevent: TV-Legende Thomas Gottschalk. (Archiv)  © Henning Kaiser/dpa

Am Dienstagabend trafen sich die beiden Moderatoren auf der noch jungen iOS-App "Clubhouse" zum Smalltalk.

Gut eine Stunde, bevor die Sendung "Wer stiehlt mir die Show" startete, eröffneten sie die Gesprächsraum "Irgendwas mit Fernsehen 'Pre Show' zu wsmds" und unterhielten sich zusammen mit Jakob Lundt und Thomas Schmitt (beide von der Produktionsfirma FloridaTV) zum öffentlichen Talk.

Sehr schnell war auch das Limit von 5000 Zuhörern erreicht. Eines viel dabei vor allem auf: Der tiefe Respekt aller Beteiligten vor Gottschalk - der sich gewohnt zurückhaltend gab.

"Offenbar hast du nicht nur die Fähigkeit, junge Frauen in Bierzelten zu begeistern, sondern auch Kameramänner, die schon jeden Käs' 100 Mal abgefilmt haben, so begeistert, das habe ich in all den Jahren nicht erlebt", so Lundt über die Proben für die Sendung zu dem Altmeister.

"Weil ich mich in einer Welt wiedergefunden habe, die ich kenne, die ich gelernt habe und die ich schätzte", versuchte Gottschalk die Situation zu relativieren. Doch Joko konterte: "Du bist halt immer noch so unfassbar schnell, das ist krass!", bezogen auf "Tommys" Schlagfertigkeit und Routine, mit unerwarteten Situationen umzugehen. "Was dich, glaube ich, ausmacht, ist diese Leichtigkeit. Und das kann man nicht lernen.

Gottschalk lobt: "Joko, du bist eine Galionsfigur"

Joko Winterscheidt (42) wurde vom Moderator zum Kandidaten degradiert - vorläufig zumindest. (Archiv)
Joko Winterscheidt (42) wurde vom Moderator zum Kandidaten degradiert - vorläufig zumindest. (Archiv)  © ProSieben / Max Beutler

Winterscheidt gestand, dass es ihm viel lieber wäre, als Zuschauer im Publikum sitzen zu dürfen, um die Sendung entspannt genießen zu können. Dummerweise muss er aber versuchen, seine eigene Sendung zurückzugewinnen.

Man könne als Moderator von Gottschalk gar nicht lernen, da dieser eine solche Einzigartigkeit besitze, das wäre absolut faszinierend. Und dann bremste sich der ProSieben-Moderator selbst runter: "Das ist jetzt eine Lobhudelei hier."

Dennoch setzte er noch demütig nach: "Als du da als Host runtergekommen bist, dachte ich: 'Fuck, der zerstört gerade komplett deine Sendung', denn der macht das so viel souveräner und cooler als du."

Doch auch Thomas Gottschalk zollte dem Erfinder jener Sendung, die er wenige Minuten später moderieren sollte, seinen tiefsten Respekt: "Joko, du bist eine Galionsfigur des deutschen Fernsehens."

Ob sie diese Herzlichkeit während des Kampfes um den Moderatorenstuhl aufrechterhalten konnten, das musste man als Zuhörer dann aber doch abwarten, wenn um 20.15 Uhr die ProSieben-Show "Wer stiehlt mir die Show" auf Sendung geht.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Clubhouse + Henning Kaiser/dpa

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