20 Jahre "Homo-Ehe": MDR mit Programm unter dem Motto "Gemeinsam sind wir Vielfalt"

Leipzig - Vor 20 Jahren – am 1. August 2001 – trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft, was damals oft salopp als Einführung der "Homo-Ehe" bezeichnet wurde. Das nimmt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zum Anlass für einen Programmschwerpunkt.

2017 trat das Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts in Kraft. (Symbolbild)
2017 trat das Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts in Kraft. (Symbolbild)  © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir Vielfalt" bündelt der MDR dieses Angebot ab dem morgigen Samstag (24. Juli) auch in der ARD-Mediathek.

Bis zur Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ab Oktober 2017 ermöglichte das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft ab Sommer 2001 zwei Menschen gleichen Geschlechts eine Art unvollständige Ehe.

Zu sehen sind beim MDR zum Beispiel die Wissenschaftsdoku "Sex und Identität – Eine diverse Geschichte", die sich unter anderem mit Transsexualität befasst, und die Doku "Unter Männern – Schwul in der DDR", die bei der Berlinale 2012 Premiere feierte.

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Außerdem ist der MDR-Sputnik-Talk "Friends Of..." mit dem schwulen Datingshow- und Tanzshow-Teilnehmer Nicolas Puschmann (30, "Prince Charming", "Let's Dance") im Programm.

Nur online sind die Doku "LGBTQ in der Provinz – gefährliches Coming-Out" verfügbar sowie der Spielfilm "Aus der Haut" und die Reportage "Aufwachsen mit zwei Vätern".

Der Perspektive von Lesben widmet sich der Hörfunk: In der Gesprächssendung "MDR Kultur trifft" (24. Juli ab 11 Uhr) ist die Leipziger Dokumentarfilmerin Barbara Wallbraun zu Gast, die 2019 den Film "Uferfrauen – Lesbisches L(i)eben in der DDR" herausbrachte.

Titelfoto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

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