Brutale Gewaltfälle in NRW: "Aktenzeichen XY" bringt viele Hinweise ein

Düsseldorf – Ist eine Aufklärung doch noch möglich? Zu vier Kriminalfällen aus Nordrhein-Westfalen, die die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" aufgegriffen hat, sind zahlreiche Anrufe eingegangen.

Rudi Cerne (63) hat in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" vom 13. Oktober vier Gewaltfälle aus NRW vorgestellt. (Archivfoto)
Rudi Cerne (63) hat in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" vom 13. Oktober vier Gewaltfälle aus NRW vorgestellt. (Archivfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Ein Sprecher der Kölner Polizei sagte am Donnerstag, nach der Sendung am Mittwochabend habe man zehn Hinweise von Zuschauern erhalten. "Einer davon ist ermittlungswürdig, die anderen prüfen wir noch." Das werde noch einige Zeit beanspruchen.

In Köln geht es um die Tötung eines 54-Jährigen auf offener Straße in der Innenstadt im Jahr 1992. Der Mann war aus dem Nichts von einem jungen Täter angegriffen worden, der bis heute nicht gefasst werden konnte.

In der ZDF-Sendung vorgestellt wurden auch zwei Gewalttaten in Dortmund 1998 und 2020. Bei der Dortmunder Polizei hieß es zunächst, es seien mehrere Anrufe eingegangen. Wie viele genau und welchen Inhalts, werde aktuell geprüft.

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In Dortmund wurde Ende August 2020 ein irakischer Kurde (37) über Tage ausspioniert und schließlich mit zahlreichen Messerstichen ermordet.

Im März 1998 wurde die 84-jährige Anne Saußen in ihrer Wohnung überfallen, sie überlebte die Tat nicht.

Die aktuelle Folge von "Aktenzeichen XY ungelöst" ist ab sofort zum Nachschauen als Stream in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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