"Ökozid": Nach 3. Sturmflut - Den Haag geräumt!

Den Haag/Berlin - Man kann nicht oft genug auf die Klimafolgen hinweisen. Neben zahlreichen Dokumentationen bringt "Das Erste" im November den Film "Ökozid" ins Hauptprogramm - eine Dystopie, die betroffen macht!

"Ökozid" - Gerichtsdrama mit Nina Kunzendorf (48) und Friederike Becht (33) im Ersten.
"Ökozid" - Gerichtsdrama mit Nina Kunzendorf (48) und Friederike Becht (33) im Ersten.  © rbb/zero one film/Julia Terjung

Im Jahr 2034 sind die Folgen der globalen  Klimakatastrophe dramatisch. Dürren und Hochwasser haben die Lebensgrundlage von Millionen Menschen vernichtet. 

Nach der bereits dritten Sturmflut in Folge wurde der Sitz des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag geräumt.

So beginnt der Gerichts-Film "Ökozid" von Grimmepreis- und Fernsehpreis-Träger Andres Veiel (60) prominent besetzt mit Nina Kunzendorf, Friederike Becht, Ulrich Tukur, Edgar Selge und anderen.

Schnitt: In einem nun provisorischen Interimsgebäude in Berlin wird die dramatische Klimakatastrophe zum Gegenstand eines juristischen Verfahrens. 

31 Staaten des globalen Südens gehen gegen Deutschland vor! Sie verklagen die Bundesrepublik vor dem Internationalen Gerichtshof auf Ausgleichszahlungen für die Vernichtung ihrer Heimat, die der Klimawandel verschuldet ...

Teurer Präzedenzfall über das Klima und die Folgen

Gegenspieler der Frauen beim Prozess ist Ulrich Tukur (63).
Gegenspieler der Frauen beim Prozess ist Ulrich Tukur (63).  © rbb/zero one film/Julia Terjung

Vertreten wird die Koalition der Kläger von Wiebke Kastager (Nina Kunzendorf, 48), Expertin für Umweltrecht. 

An ihrer Seite ist Anwaltskollegin und ehemalige Klimaaktivistin Larissa Meybach (Friederike Becht, 33) ist eine Newcomerin auf diesem Parkett. Beide wollen nachweisen, dass sich die BRD aktiv gegen die Klimaschutz-Bemühungen der EU gestellt hat. 

Sie fordern Schadenersatz und ein Recht der Natur auf Unversehrtheit, um ihr Überleben zu sichern. Gegenspieler ist Victor Graf (Ulrich Tukur, 63). 

Er vertritt als Verteidiger die Bundesrepublik, will beweisen, dass keine Gesetze gebrochen wurden, "die Regierungen demokratisch legitimiert, zum Wohle Deutschlands gehandelt haben", so der Sender. 

Man erinnert sich an das Sujet eines ähnlichen Gerichts-Films: "Terror - Ihr Urteil" (von Schirach) aus dem Jahr 2016 (TAG24 berichtete). 

Kommt es zu einem teuren Präzedenzfall für die BRD? Das Drama (Koproduktion mit dem rbb, NDR, WDR) läuft am Mittwoch, 18. November 2020, um 20.15 Uhr. Im Anschluss diskutiert Sandra Maischberger (54) bei "maischberger.das thema" das heiße Eisen!

Titelfoto: rbb/zero one film/Julia Terjung

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