Totenwald lockt Millionen Zuschauer vor die Bildschirme

Von Björn Strauss

NDR - Wer die True-Crime-Story "Eiskalte Spur" gesehen hat, wird sich beim Einschalten von "Das Geheimnis des Totenwaldes" gedacht haben: "Das kenne ich doch..." Richtig, der grausige Fall im Norden der Republik war die Vorlage zur Event-Serie in der ARD. Und das Erste kann einen großen Erfolg vermelden!

Die Krimi-Serie geht auf einen wahren Fall zurück: Auf der Suche nach dem Göhrde-Mörder durchkämmen Polizisten im Jahr 1989 einen Wald (Archivbild).
Die Krimi-Serie geht auf einen wahren Fall zurück: Auf der Suche nach dem Göhrde-Mörder durchkämmen Polizisten im Jahr 1989 einen Wald (Archivbild).  © NDR/Archiv

Die Geschichte ist wahr! Ein Polizist löst nach 28 Jahren ein Rätsel, an dem vor ihm schon viele gescheitert sind. Die NDR-Doku zeigt eindrucksvoll, wie mühevolle Ermittlungsarbeit zu einem der brutalsten Serienmörder Deutschlands führte (TAG24 berichtete).

Im niedersächsischen Staatsforst Göhrde (bei Lüneburg) wurden viele Leichen entdeckt... Wie kann man den Killer dingfest machen?

Der Event-Dreiteiler "Das Geheimnis des Totenwaldes" hat auch mit dem letzten Teil am Mittwoch sehr viele erreicht: 5,302 Millionen Zuschauer (Marktanteil 16,2 Prozent!) sahen zu. Die erste Folge (2. Dezember) hatte gar über 20 Prozent Marktanteil verzeichnet.

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Millionen verfolgten, wie der pensionierte Hamburger BKA-Chef Bethge (Matthias Brandt, 59) in Lüneburg noch einmal ehemalige Verbündete zusammentrommelt und den Fall seiner vermissten Schwester (Jenny Schily, 53) akribisch aufrollt.

Überdurchschnittlicher Erfolg in Mediathek

Matthias Brandt spielt eine der Hauptrollen als unermüdlicher Ermittler in der ARD-Krimi-Serie.
Matthias Brandt spielt eine der Hauptrollen als unermüdlicher Ermittler in der ARD-Krimi-Serie.  © dpa/ZB/Britta Pedersen
"Das Geheimnis des Totenwaldes" - auch erfolgreich in der ARD-Mediathek.
"Das Geheimnis des Totenwaldes" - auch erfolgreich in der ARD-Mediathek.  © NDR
Wolfgang Sielaff fand nach 28 Jahren seine ermordete Schwester und bildete somit die Vorlage zum Krimi. (Archivbild)
Wolfgang Sielaff fand nach 28 Jahren seine ermordete Schwester und bildete somit die Vorlage zum Krimi. (Archivbild)  © DPA/Ulrich Perrey

Auch die im Anschluss gelaufene Dokumentation "Eiskalte Spur – Die wahre Geschichte des Totenwaldes" hatte Erfolg mit über 4,4 Millionen Interessierten.

Das ist auch deshalb ein Erfolg, weil es mit dem "Bachelorette-Finale" (RTL, TAG24 berichtete) und der Champions League große Konkurrenz am Mittwochabend gab. Allerdings lockten Melissa und Leander (dem Sieger) mit ihrem 6,4-Prozent-Marktanteil "nur" 1,97 Millionen Rosen-Fans vor die Bildschirme...

In der ARD-Mediathek, wo das TV-Event als sechsteilige Miniserie und dreiteilige Doku-Serie abrufbar ist, wurden bis zum 8. Dezember schon über neun Millionen Zugriffe gezählt.

In den Hauptrollen des Mehrteilers spielten neben Matthias Brandt (59), Karoline Schuch (39), Nicholas Ofcarek, Jenny Schily (53), Hanno Koffler u. a.

Titelfoto: DPA/Ulrich Perrey/NDR

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