Ur-Bachelor Paul Janke schützt Sebastian Preuss: "Ihr kennt ihn nicht!"

Hamburg/Köln - Paul Janke gilt bei vielen noch als der "Ur-Bachelor". Auch acht Jahre nach seinem Auftritt in der RTL-Kuppelshow ist der 38-Jährige noch als beliebter Junggeselle unterwegs, verteilt Rosen in Einkaufszentren und ist auf jedem roten Teppich gerne gesehen.

Paul Janke, Ex-"Bachelor" nimmt Sebastian in Schutz.
Paul Janke, Ex-"Bachelor" nimmt Sebastian in Schutz.  © Lino Mirgeler/dpa

Der aktuelle Bachelor Sebastian Preuss (29) steht dagegen noch ganz am Anfang seiner TV-Karriere und hat auch nach der Ausstrahlung der Final-Folge am Mittwoch mit vielen schweren Anfeindungen und Hasskommentaren zu kämpfen. 

Dabei ging es auch um die Berichterstattung einer möglichen Schwan-Prügel-Attacke, für die der Bachelor in seiner Jugend verantwortlich gewesen sein soll. 

Doch damit nicht genug: Erstmals in der Geschichte der erfolgreichen TV-Romanze vergab Sebastian Preuss am Ende der Liebessuche keine Rose. Alle 22 Kandidatinnen gingen leer aus - es hagelte weiter Kritik für den Rosenkavalier. 

Eine schwierige Situation für den Münchner: "Es ist übel, ich habe so etwa noch nie erlebt", erzählte er unter Tränen im Gespräch mit Frauke Ludowig. 

Jetzt hat aber Ur-Bachelor Paul Janke Partei für seinen Nachfolger ergriffen. "Ich habe auch gerade das Bachelor-Finale gesehen", erklärt er bei Instagram. 

"Ich bin wirklich schockiert und er tut mir wirklich ein bisschen Leid, der Sebastian", so Paul weiter. 

Sebastian Preuss musste eigene Mutter blockieren

Sebastian behielt die letzte Rose am Ende für sich. 
Sebastian behielt die letzte Rose am Ende für sich.   ©  TVNOW / Stephan Pick

Paul habe den aktuellen Bachelor bereits persönlich kennengelernt und sehr sympathisch gefunden, betont er. "Wenn ich höre, was für Hasskommentare er bekommt und wie er darunter leidet, sollte jeder vor seiner eigenen Tür kehren." 

Immerhin stehe Sebastian zu seinen Fehlern aus der Vergangenheit. "Ihr kennt ihn nicht persönlich, ihr solltet ihn nicht verurteilen!", so Paul.

Gerade im Internet sei es einfach, jemanden zu beschimpfen und zu beleidigen, aber jeder sollte sich in die Situation von Sebastian hineinversetzen, der nun nach der Show ganz alleine dasteht. 

Im RTL-Interview berichtete Sebastian, dass er sogar seine Mutter bei Instagram blockiert habe, damit diese die negativen Kommentare nicht zu Gesicht bekomme (TAG24 berichtete). 

"Meine Mutter hätte fast einen Zusammenbruch gehabt, der geht es gar nicht mehr gut, ich habe Sponsoren verloren." Auch eine Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche, mit der er zusammengearbeitet habe, hätte sich nach den Vorwürfen von ihm distanziert. 

Doch Sebastian versucht zumindest, wieder nach vorne zu schauen: "Das hat mich auch stärker gemacht!", betont er noch mit Tränen in den Augen. 

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