"Bares für Rares"-Star Fabian Kahl kassiert Shitstorm für Posting

Leipzig - Fabian Kahl (28) ist gerade zurück von einer zweiwöchigen Reise durch Namibia mit seiner Familie und versorgt seine Fans mit einigen tollen Schnappschüssen (TAG24 berichtete). Eines seiner Bilder stößt bei seinen Followern aber auf Unverständnis. 

Die Inschrift des Steins hat der 28-Jährige sehr wohl gelesen.
Die Inschrift des Steins hat der 28-Jährige sehr wohl gelesen.  © Facebook/Fabian Kahl

Auf dem Foto ist der "Bares für Rares"-Star zu sehen, wie er gerade seine Kamera zückt, um in einem Nationalpark ein paar Aufnahmen zu machen. Dabei hockt er auf einem Stein, auf dem sehr deutlich geschrieben steht: "Stay in your car!", auf Deutsch also "Bleib in deinem Auto!" 

Damit wollen die Ranger die Besucher des Nationalparks darauf aufmerksam machen, dass den Touristen einige der Wildtiere gefährlich werden könnten. 

Das scheint den Leipziger nicht groß zu stören, denn er versieht den Schnappschuss auf Facebook mit einer trotzigen Unterschrift. "Da soll mich doch der Löwe holen!", amüsiert sich Fabian unter dem Bild. 

Und bringt damit den Shitstorm ins Rollen. Zahlreiche seiner Fans empören sich in den Kommentaren über sein Verhalten. "Ich schau die Sendung hauptsächlich wegen dir und bin ein großer Fan von dir, aber dein Handeln verstehe ich nicht. Dieses Verhalten hätte ich dir nie zugetraut. Schade", gibt sich beispielsweise ein User betrübt. 

Ein gutes Vorbild, was Kritik angeht: "Bares für Rares"-Star Fabian Kahl.
Ein gutes Vorbild, was Kritik angeht: "Bares für Rares"-Star Fabian Kahl.  © ZDF/Alexandra Jäde

Die Kritik nimmt sich der 28-Jährige aber sehr wohl zu Herzen und nur wenig später wendet er sich noch einmal mit dem gleichen Bild an seine Fans - dieses Mal hat er sich selbst auf dem Stein mit zwei fetten roten Strichen durchgestrichen.

"Ich bin mit meinem gestrigen Post etwas zu weit gegangen. Dafür möchte ich mich entschuldigen.
'Stay in your Car' heißt selbstverständlich 'Stay in your Car'", schreibt Fabian reumütig. Zwar stünde der Camper, aus dem seine Mutter das Foto schoss, nur wenige Schritte hinter ihm, trotzdem habe er sich nicht wie ein gutes Vorbild verhalten. 

"Als Fotograf ist der Tatendrang gute Bilder zu schießen manchmal einfach zu groß und man macht unüberlegte Dinge. Namibia ist ein wundervolles Land und dieses kann man auch genau so gut aus dem Auto heraus genießen", so der 28-Jährige.

Damit zähmt der "Bares für Rares"-Star die Gemüter seiner Fans. Ein gutes Vorbild scheint er wohl doch zu sein - vor allem auch darin, wie man Kritik annehmen sollte. 

Titelfoto: Screenshot Facebook/ Fabian Kahl

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