Riesige Premiere bei Bares für Rares!

Köln - Das haben die Millionen Zuschauer von "Bares für Rares" auch noch nicht erlebt. Ein riesiger Scheinwerfer stand bei der Show zum Verkauf! Eine echte Premiere.

Da staunte auch "Bares-für-Rares"-Moderator Horst Lichter (59).
Da staunte auch "Bares-für-Rares"-Moderator Horst Lichter (59).  © ZDF/Bares für Rares

Der mannshohe und funktionstüchtige Strahler stammte von einem russischen Kriegschiff und wurde in der ehemaligen DDR gebaut.

Experte Detlev Kümmel (53) brachte den schweren Strahler per Schalter sogar zum Leuchten. "Damit kannst du Batman rufen", staunte er bei gleißendem Licht.

Auch Moderator Horst Lichter (59) hatte eine kuriose Idee für starke Licht: "Das wäre mal was, wenn man komische Nachbarn hat - unglaublich!"

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Sammler Frank, der den Riesen-Scheinwerfer bei Bares für Rares höchstbietend verkaufen wollte, erklärte: "Das ist mein Hobby. Ich sammle alte Scheinwerfer und Optiken."

Und dann packte er die ganze Geschichte des Objekts aus: "Der war auf einem russischen Zerstörer". Frank sammelt nur Militär-Leuchten!

Und dann war auch schnell klar, dass das Sammlerstück ein stolzes Gewicht hatte. "Der wiegt knapp 500 Kilo." Das gute Stück stammte aus der ehemaligen DDR und wurde beim früheren Betrieb "Schiffsarmaturen- und Leuchtenbau Finow" (SLF) im Jahr 1976 gebaut.

Die spannende Frage aber war, ob die Händler für so ein schweres Teil überhaupt bieten?

Bringt der Scheinwerfer bei Bares für Rares das erhoffte Geld?

Besitzer Frank verkaufte den Scheinwerfer am Ende an Händler Markus Wildhagen (55).
Besitzer Frank verkaufte den Scheinwerfer am Ende an Händler Markus Wildhagen (55).  © ZDF/Bares für Rares

Sammler Frank hatte auf jeden Fall seine Preisvorstellung. Er wollte zwischen 5500 Euro und 8000 Euro erzielen, gab seine Schmerzgrenze bei 5000 Euro an.

Experte Sven Kümmel lag mit seiner Expertise bei rund 4000 Euro bis 6000 Euro.

Für Frank stand fest: "Das ist eine Rarität, die wir da mitgebracht haben und deswegen sind wir sehr zuversichtlich, dass die Händler das kaufen werden."

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Doch die Händler hatten zunächst wenig Ahnung. Sie legten mit viel zu niedrigen Geboten bis 1100 Euro los.

Als Besitzer Frank seine Schmerzgrenze von 5500 Euro etwas höher als zuvor ansetzte, bot Händler Markus Wildhagen (55) aus Düsseldorf immerhin 4000.

Doch so konnte es noch zu keinem Deal bei "Bares für Rares" kommen. Unter harten Verhandlungen endete das Preis-Spiel letztlich bei 4650 Euro.

Besitzer Frank verkaufte unter Preis, der Händler ging zugleich ein hohes Risiko ein. Er muss einen Käufer finden, der sich den fast 500 Kilogramm schweren Scheinwerfer leisten und aufstellen kann. Die Show zum Nachschauen findest Du in der ZDF-Mediathek.

Titelfoto: ZDF/Bares für Rares

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