"Fühle mich verarscht": Ex-BTN-Star Jan Leyk hält Corona-Maßnahmen für falsch

Hamburg - In den letzten Tage ist es ungewöhnlich ruhig um Ex-BTN-Star Jan Leyk (35) geworden. Jetzt hat sich der Wahl-Hamburger mit einer Wutrede zurückgemeldet.

Auch für Jan Leyk ist die aktuelle Situation nur schwer zu ertragen.
Auch für Jan Leyk ist die aktuelle Situation nur schwer zu ertragen.  © Screenshot Instagram/jan_leyk_official

"Ich habe mich vier Tage eingeschlossen, mir gehts nicht ganz so gut", erklärt er. Vor allem sei er sich auch selbst auf die Nerven gegangen und habe Abstand von den sozialen Medien gebraucht.

Die Pressekonferenz der Bundeskanzlerin habe ihn aber so mitgenommen, dass er mit seinen Fans noch einmal darüber reden wollte. "Das hat mich emotional krass aufgewühlt", so der 35-Jährige. 

Am Mittwoch hatte Angela Merkel zwar erste Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Deutschland angekündigt. Die verhängten Kontaktbeschränkungen wurden aber bis mindestens 3. Mai verlängert. Alle Infos dazu findet Ihr in unserem >>>Coronavirus-Liveticker<<<.

Doch vor allem das absehbare Verbot von Großveranstaltungen in den kommenden Wochen macht Jan Leyk noch zu schaffen. "Dass das so lange so radikal unser aller Leben beeinflusst, hat mich aufs Neue überrumpelt", gesteht der Schauspieler, der auch als DJ arbeitet. 

Der 35-Jährige hat eine klare Meinung zu den nur schrittweise angekündigten Lockerungen in Deutschland. 

Jan Leyk zweifelt Entscheidung der Regierung an

Er sei inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem er die Entscheidungen der Regierung nicht mehr nachvollziehen könne, so Leyk.

"Ich für meinen Teil würde mir wünschen, nicht die ganze Zeit bevormundet zu werden", betont der 35-Jährige. Als freier Mensch mit Grundrechten, wolle er selbst die Entscheidungen treffen, welcher Gefahr er sich aussetze. Er habe sich bislang an alle Regeln gehalten, habe aber Sorge, dass die Konsequenzen nun schlimmer seien, als das Virus selbst.

"Ich glaube, man muss uns Menschen zwingend wieder mehr Verantwortung übertragen und Freiheiten schenken, die unser aller Recht sind", so Leyk. "Ich fühle mich persönlich verarscht, weil man mir nicht mehr zutraut." 

Seine Follower fordert er am Ende aber dennoch auf: "Lasst uns durchhalten!" Er gebe die Hoffnung nicht auf, dass uns alle noch ein "schöner Sommer 2020" erwarte.

Titelfoto: Screenshot Instagram/jan_leyk_official

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