Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch: NDR erweitert Angebot in Regionalsprachen

Hamburg/Kiel - Mit neuen Sendungen auf Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch erweitert der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sein Programmangebot in diesen Sprachen.

Die Moderatoren des Online-Magazins "Grænzenlos": Simone Mischke und Anders Køpke Christensen.
Die Moderatoren des Online-Magazins "Grænzenlos": Simone Mischke und Anders Køpke Christensen.  © NDR

Wie der NDR am Mittwoch mitteilte, geht das dänisch-deutsche Onlinemagazin "Grænzenlos" am kommenden Dienstag in Serie.

Dies sei ein Kooperationsprojekt des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein mit dem dänischen Sender TV Syd.

"Grænzenlos" berichte über die deutsch-dänische Grenzregion und erscheine alle acht Wochen. Die Ausgaben dauerten rund 25 Minuten.

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Neu ist auch der friesische Videopodcast "Unerwäis", der Friesinnen und Friesen im Alltag begleitet. Hier sind laut NDR jährlich sechs Ausgaben à 15 Minuten geplant.

Das Magazin "De Norden op Platt" berichtet monatlich aus dem Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover über die niederdeutsche Szene im ganzen Norden.

Aus der Zentralredaktion Niederdeutsch in Kiel kommt die neue Doku-Reihe "Löppt bi uns", ein Videopodcast auf Platt, in dessen Mittelpunkt Schleswig-Holsteiner stehen, die das Plattdeutsche pflegen. Diese Reihe mit drei Staffeln pro Jahr und mit jeweils drei bis vier Folgen à 15 Minuten beginnt im Sommer.

Neuer Talk auf NDR Schlager lädt norddeutsche Musiker ein

Auf NDR Schlager gibt es ein neues plattdeutsches Talk-Format, zu dem Yared Dibaba (53) meist norddeutsche Musiker einlädt.

"Wir zeigen mit unseren neuen Angeboten alltagsnah, wie lebendig die regionalen Sprachen im Norden sind", erklärte die Direktorin des Landesfunkhauses Niedersachsen und Stellvertretende NDR-Intendantin, Andrea Lütke.

"Plattdeutsch und die Minderheitensprachen sind ein wesentlicher Teil der norddeutschen Identität - sie abzubilden ist für uns eine Herzensangelegenheit", äußerte der Direktor des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein, Volker Thormählen.

Titelfoto: NDR

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