Schlüpfertausch und Tränen-Drama: Ramon ist im DSDS-Finale!

Köln/Zschernitz - Ramon (26) aus Zschernitz bei Leipzig hat es geschafft und steht jetzt im Finale von "Deutschland sucht den Superstar"! Schon am Samstag kämpft er um den Titel. Vor seinem Einzug gab’s allerdings dicke Tränen - und einen neuen Schlüpfer!

Sieger mit Schlüpfer: Ob das rote Schmuckstück Ramon wirklich Glück gebracht hat?
Sieger mit Schlüpfer: Ob das rote Schmuckstück Ramon wirklich Glück gebracht hat?  © TVNOW / Stefan Gregorowius

"Laut und Leise" war das Motto der dritten Live-Show. Ramon sang unter anderem den Karat-Hit "Über sieben Brücken". Und der rührte ihn sowohl in den Proben als auch während der Show zu Tränen! Denn: Der Sachse vermisst seine Familie.

"Ich würde mir wünschen, dass wir da wirklich in die Tiefen gehen und nicht nur an der Oberfläche kratzen“, sagte Vocal-Coach Juliette Schoppmann (40) während der Proben zu Ramon. 

"Also, dass dir das Ganze fast schon schwer fällt, weil ich glaube, dass wir dann ein ganz neues Level erreichen, an dem, was du zu bieten hast. Strahlen ist ja auch eine Art von Panzer: ‚Mir kann niemand etwas‘. Und du hast mit Sicherheit auch ein paar Dinge durch, die nicht so schön sind und ich glaube, die können wir jetzt ganz gut gebrauchen.“

Dann kamen dem Sänger bereits die Tränen. "Ich hatte gerade so viele Bilder im Kopf noch von früher. Da war ich klein, stand mit meinen Eltern und den Tieren in der Manege und alles. Ich verbinde mit dem Song gerade, dass man eben viele Hürden meistern muss und egal, wie schwer alles gerade ist, dass es trotzdem irgendwann wieder schön wird. Ich gehe auf jeden Fall mit schönen Erinnerungen auf die Bühne."

Deutschland sucht den Superstar: Ramon revanchiert sich für den Glücksschlüpfer

Die Finalisten: Chiara D’Amico, Paulina Wagner, Joshua Tappe und Ramon Kaselowsky-Roselly
Die Finalisten: Chiara D’Amico, Paulina Wagner, Joshua Tappe und Ramon Kaselowsky-Roselly  © TVNOW / Stefan Gregorowius

Und mit ein bisschen Aufregung. 

Ramon wurde bei seinem Auftritt live am Klavier begleitet. "Das wird eine Premiere für mich, denn ich habe noch nie mit Piano-Begleitung gesungen. Aber das wird geil, ich freue mich da unheimlich drauf", sagte er noch vorab.

Auf der Bühne merkte man dem Sachsen an, wie emotional dieses Lied für ihn ist. Tränen flossen nach der Performance. "Ich wäre jetzt gerne bei meiner Familie", sagte Ramon.

Das Urteil der Jury war wieder eindeutig: "Ramon, du bist hier einfach weiter, als die anderen. Du hast für dich ganz klar deinen Weg gefunden, der auch genau der richtige ist. Du weißt, was du kannst, das ist schon mal wichtig. Und du weißt auch, was du nicht kannst. Und das ist für eine Karriere meistens noch viel entscheidender", befand Juror Florian Silbereisen (38). 

Der hatte Ramon ja noch in der letzten Woche seinen Glücksschlüpfer vermacht. Den konnte der Superstar-Anwärter allerdings nicht tragen beim Auftritt. Das Exemplar zwickte gewaltig, war Ramon zu klein. Stattdessen hatte er den roten Stofffetzen in seiner Jacke dabei und auch gleich noch ein Geschenk für Silbereisen. Der besitzt nun nämlich einen echten Ramon-Schlüpfer. "Damit du auch einen Glücksbringer von mir hast", kommentierte der Sachse noch. Süß die zwei!

Auch Poptitan Dieter Bohlen (66) war wieder voll des Lobes. "Sich überhaupt an so einen Song zu trauen. Den hat Karat ja gemacht, Peter Maffay nachgesungen und das hat ja damals Osten und Westen auch so zusammengeführt. Ich als Komponist finde super: Man hört glasklar jeden Ton.“ Das ging den Zuschauern wohl ähnlich: Sie wählten Ramon ins Finale!

Titelfoto: TVNOW / Stefan Gregorowius

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