"Game of Thrones"-Star kritisiert Serienfinale: "Er ist mit Mord davongekommen"!

London - Emilia Clarke (33) spricht Klartext! Die Schauspielerin, die in "Game of Thrones" als Daenerys Targaryen eine der Hauptrollen spielte, kritisierte das Show-Finale mit deutlichen Worten. ACHTUNG, enthält Spoiler zur Handlung der 8. Staffel!

Emilia Clarke am 21. Juni 2015 bei der Europapremiere von "Terminator Genisys" im Berliner Sony Center.
Emilia Clarke am 21. Juni 2015 bei der Europapremiere von "Terminator Genisys" im Berliner Sony Center.  © Stefan Bröhl

In einem Interview mit der englischen Zeitung "The Times" gab die gebürtige Londonerin an, dass sich das Finale "ein bisschen länger hätte erstrecken können".

Dieses Problem hatten viele Liebhaber der Serie. Gerade die vorletzte Episode "Die Glocken" sorgte hierbei für erregte Diskussionen. 

Denn obwohl die Mutter der Drachen und ihre Armee Königsmund erobert- und die Königsgarde von Cersei Lennister ihre Schwerter zu Boden geworfen hatte, dazu auch noch die titelgebenden Glocken geläutet wurden, die bedeuteten, dass sich die Stadt ergeben hatte, entschied sich Daenerys im Bruchteil einer Sekunde, auf ihrem Drachen loszufliegen und alles in Schutt und Asche zu legen (>>hier die TAG24-Kritik zur vorletzten Folge).

Diese fatale Ereigniskette stieß vielen Anhängern sauer auf, weil sie aus Sicht vieler doch nur bedingt vorbereitet worden war. 

Clarke selbst störte aber vor allem, was in der letzten Folge passierte. Dort wurde ihre Figur nämlich von Jon Schnee alias Aegon Targaryen (Kit Harington) ermordet.

Dazu sagte sie: "Er ist einfach mit einem Mord davongekommen"! Denn er musste sich ihrer Meinung nach nur bedingt für seine Tat verantworten. Am Ende landete er im hohen Norden, wo er gemeinsam mit den Wildlingen um seinen besten Freund Tormund Riesentod (Kristofer Hivju) in Freiheit leben konnte, was er sich ohnehin gewünscht hatte (>>hier die TAG24-Kritik zur letzten Folge). 

Emilia Clarke fühlte sich bei "Game of Thrones" wie "ein kleines Rädchen in einer großen Maschine"

Emilia Clarke ist beim Posieren ein Vollprofi.
Emilia Clarke ist beim Posieren ein Vollprofi.  © Stefan Bröhl

Das Gefühl, dass gerade in der achten und letzten Staffel das Erzähltempo zu hoch war und die Macher die Serie zu schnell beenden wollten, hatten nicht gerade wenige Zuschauer.

Und das ist extrem bitter, denn mit ein wenig mehr Geduld, Ausgewogenheit und einer weiteren Staffel wäre "GoT" vielleicht auch (im positiven Sinne) krachend zu Ende gegangen.

Andererseits wurde Clarke genau dank dieser Rolle und ihrer herausragenden schauspielerischen Leistung weltbekannt.

Aufgrund der Größe der Produktion erklärte sie noch, dass sie sich allgemein wie ein "kleines Rädchen in einer großen Maschine" gefühlt habe.

Doch nur dank dieser Rolle bekam sie Parts in "Terminator: Genisys" als Sarah Connor oder in "Solo: A Star Wars Story" als Qi'ra.

Dazu fanden ihre beiden Komödien "Ein ganzes halbes Jahr" (2016) und "Last Christmas" (2019) ein großes Publikum und kamen insgesamt auch gut an.

Der Anlass für ihr aktuelles Interview war allerdings kein Film und keine Serie, sondern ihre Theaterrolle in Chekhov’s "The Seagull", das aktuell im Londoner West End Theatre zu sehen ist. 

In diesem Moment traf Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) in der vorletzten "Game of Thrones"-Episode "Die Glocken" eine folgenschwere Entscheidung. 
In diesem Moment traf Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) in der vorletzten "Game of Thrones"-Episode "Die Glocken" eine folgenschwere Entscheidung.   © PR/HBO

Titelfoto: PR/HBO

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