Carmen Geiss will Spanien verklagen und wütet gegen Polizisten: "Monster!"

Köln/Monaco - Robert Geiss (57) ist nach seiner plötzlichen Festnahme am Flughafen in Madrid wieder auf freiem Fuß und auf dem Weg nach Hause. Seinen Instagram-Fans gab der gebürtige Kölner ein erstes Update.

Robert (57) und Carmen Geiss (55) auf dem Weg in ihre Wahlheimat Monaco. Bei Instagram gab Robert ein erstes Statement nach seiner Verhaftung am Flughafen in Spanien.
Robert (57) und Carmen Geiss (55) auf dem Weg in ihre Wahlheimat Monaco. Bei Instagram gab Robert ein erstes Statement nach seiner Verhaftung am Flughafen in Spanien.  © Instagram/robertgeiss_1964

Am Donnerstagabend meldete sich der 57-Jährige gemeinsam mit Ehefrau Carmen Geiss (55) bei seinen 420.000 Instagram-Fans und es schien, als hätte er den Schock noch immer nicht gänzlich verdaut.

Auf dem Rückweg aus der Dominikanischen Republik war Robert am Flughafen in Madrid plötzlich von der Polizei festgenommen worden, angeblich wegen eines Delikts, das 20 Jahre zurückliegen soll. Ehefrau Carmen hatte am Donnerstagmorgen einen Clip bei Instagram veröffentlicht, in dem sie noch am Flughafen der spanischen Hauptstadt von dem Schock-Erlebnis berichtete.

Nachdem Robert eine Nacht im spanischen Gefängnis verbringen musste, ist der 57-Jährige inzwischen wieder auf freiem Fuß und gab Entwarnung bei seinen Fans.

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"Ich glaube, dass jetzt alles seinen normalen Weg geht", mutmaßte Carmen in einem kurzen Video, das die Eheleute im Auto auf dem Weg zum Flughafen aufgenommen hatten. Dann übergab sie das Wort ihrem Ehemann, der noch immer ziemlich aufgebracht wirkte.

"Das, was ich da erlebt habe, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen", rief Robert aufgebracht in die Kamera. "Die Spanier sind so hinterm' Mond, da ist der Mars, nah dran", so der 57-Jährige.

Robert und Carmen Geiss auf dem Weg nach Monaco

Robert Geiss saß im spanischen Gefängnis dicht an dicht mit Insassen

Nicht nur die Tatsache über seine Festnahme ließ Robert nach wie vor wütend werden, vor allem die Zustände in dem spanischen Gefängnis machten den 57-Jährigen fassungslos. Nach Roberts Schilderung hätte er dort nämlich "mit 25 Leuten auf 25 Quadratmetern" gehockt, von Infektionsschutz keine Spur. Und das trotz Corona-Pandemie!

Der Schock über das Erlebte saß sowohl bei Robert, als auch bei Carmen noch ziemlich tief. Trotzdem wirkte das Paar gleichermaßen erleichtert, dass beide nun endlich nach Hause reisen können.

Auch die Fans der Geissens zeigten sich noch immer schockiert über die plötzliche Festnahme des Millionärs: "Also, da ist doch reine Willkür dabei gewesen", kommentierte ein Fan den Clip. "Gott sei Dank, dass du da raus bist. Hoffe, die zahlen dir 'ne Entschädigung", meinte ein anderer.

Ob die Jet-Setter nun erst Mal die Schnauze voll haben vom Reisen oder ob sie doch schon bald wieder in den Flieger steigen, wird sich zeigen. Am Freitag wollen beide sich mit "neuen Infos" bei ihren Fans melden, wie sie ihre Community unter dem Clip informierten.

Update, 17.15 Uhr: Carmen Geiss wütet gegen Polizei und droht mit Nachspiel

Carmen Geiss (55) hat gefilmt, wie ihre Tochter Davina (17) mit der spanischen Polizei über die Festnahme von Robert (57) diskutiert hat.
Carmen Geiss (55) hat gefilmt, wie ihre Tochter Davina (17) mit der spanischen Polizei über die Festnahme von Robert (57) diskutiert hat.  © Instagram/Screenshot/Carmen Geiss

Wenn es nach Carmen Geiss geht, wird die Festnahme von Ehemann Robert noch ein heftiges Nachspiel haben. So teilte die Millionärsgattin am Freitagnachmittag ein kurzes Video, in dem zu sehen ist, wie die älteste Geiss-Tochter Davina (17) mit der spanischen Polizei verhandelt.

Die 17-Jährige habe versucht, den Beamten Roberts Unschuld zu erklären, schrieb Carmen. "Es ist schlimm, wenn Polizisten ein Familienmitglied vor den Augen der Kinder einfach mitnehmen", ist die TV-Blondine nach wie vor schockiert.

Was Robert in Spanien erlebt habe, ist laut Carmen "menschenunwürdig" und sei "mit nichts zu entschuldigen". "Ich werde gegen den spanischen Staat klagen", kündigte die 55-Jährige, die mit ihrer Familie in Monaco lebt, an. Es handle sich immerhin um Rufmord.

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Ihr Mann sei wegen "einem dummen Computer-Fehler" verhaftet worden - absolut zu Unrecht, wie sich jetzt rausgestellt habe. "Jetzt ist alles eingestellt, aber jetzt ist es zu spät!!"

Neben der Ungerechtigkeit macht Carmen aber vor allem das Verhalten der spanischen Beamten zu schaffen. "Die Polizei in Spanien spricht kein Wort Englisch und sind unfreundlich wie kein zweites Volk!!! Manchen Menschen braucht man nur eine Uniform anziehen und sie verändern sich zu Monstern, weil sie denken, sie sind unantastbar."

Carmen habe sich dazu entschlossen, dieses mutmaßliche Fehlverhalten nun öffentlich zu machen, um Vorurteile zu widerlegen: "Da die Menschen immer denken, wenn man Geld hat passiert einem so etwas nicht." Das dem aber nicht so ist, mussten die Geissens auf unschöne Weise erfahren.

Titelfoto: Instagram/robertgeiss_1964

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