Robert Geiss meldet sich nach Rauswurf zu Wort: "Das hat ein Nachspiel!"

Köln/Monaco - Nach dem Rauswurf aus einer Pizzeria in Köln hat sich nun auch erstmals Robert Geiss zu den Vorfällen geäußert - von Einsicht und Reue fehlt bei dem 57-Jährigen allerdings jede Spur.

Nach dem Rauswurf aus einer Pizzeria in Köln hat sich nun auch erstmals Robert Geiss (57) zu den Vorfällen geäußert. Der Unternehmer gibt sich uneinsichtig.
Nach dem Rauswurf aus einer Pizzeria in Köln hat sich nun auch erstmals Robert Geiss (57) zu den Vorfällen geäußert. Der Unternehmer gibt sich uneinsichtig.  © Georg Wendt/dpa

Im Vorfeld von Carmen Geiss' (56) Teilnahme bei "Schlag den Star" hielt sich die Jetset-Familie am Donnerstag in ihrer Heimatstadt Köln auf - und stattete ihrem Lieblings-Italiener einen Besuch ab.

Mit dabei: ein Team von "Geiss TV". Dann setzte das Ordnungsamt dem Dreh ein jähes Ende.

Gegenüber RTL ließ Robert in einer Videobotschaft jetzt verlauten, dass nur eine "leichte Story" für "Die Geissens" geplant gewesen war, man wollte sich demnach beim Mittagessen filmen lassen.

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Deshalb habe man beim befreundeten Inhaber des Szene-Lokals angefragt. "Wir haben gesagt: Wir filmen bei dir, zwischendurch servierst du uns eine Pizza. Und die war uns nicht vergönnt."

Der 57-jährige Unternehmer kann die ganze Aufregung nicht verstehen. "Dann kam das Ordnungsamt, weil die Nachbarn in Deutschland natürlich perfekt auf Zack sind", sagt er spöttisch. "Was machen sie? Sofort anrufen. Neidisch sein. Und somit mussten wir die Lokalität verlassen."

Abschließend holt der zweifache Familienvater zum Gegenschlag aus: "Das Ganze hat natürlich noch ein Nachspiel, weil unser Dreh ist versaut worden." Das Ordnungsamt müsse seiner Meinung nach den Ausfall übernehmen.

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Stadt Köln widerspricht, Wirt droht saftiges Bußgeld

Laut dem 57-Jährigen muss das Ordnungsamt den Ausfall übernehmen, da es den geplanten und vermeintlich genehmigten Dreh versaut hat.
Laut dem 57-Jährigen muss das Ordnungsamt den Ausfall übernehmen, da es den geplanten und vermeintlich genehmigten Dreh versaut hat.  © Instagram/robertgeiss_1964/Screenshot

Auch die Produktionsfirma meldete sich inzwischen zu Wort. "Plötzlich kamen acht Beamte. Sie nahmen unsere Personalien auf und forderten uns auf, die Pizzeria zu verlassen, weil mehr als drei Haushalte vor Ort seien", so die Geschäftsführerin von "Geiss TV" gegenüber Bild.

Und weiter: "Dem haben wir dann entsprochen, auch wenn genehmigte Drehs ja weiter erlaubt sind. Der Dreh wurde dann am Samstag an einer anderen Location nachgeholt. Da gab es keinerlei Beanstandungen."

Die möglichen Verstöße gegen die Corona-Regeln richten sich demnach wohl eher an den Wirt.

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Wegen des Gastronomie-Betriebs droht ihm laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro. Oder wie Carmen wohl sagen würde: einmal den Jet volltanken.

Die Stadt Köln teilte auf Express-Anfrage im Übrigen mit, "aus datenschutzrechtlichen Gründen" keine Aussagen zu beteiligten Personen oder laufenden Verfahren machen zu können.

Nur so viel: "Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes haben bei dieser Kontrolle weder Dreharbeiten noch deren Vorbereitung festgestellt. Die Mitarbeitenden konnten auch keine TV-Kameras oder Beleuchtungseinrichtungen vorfinden", betonte Stadtsprecher Robert Baumanns. Hier ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen.

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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