GNTM auf der Berlin Fashion Week: Keine Jobs, kein Weiterkommen

Unterföhring - Drei Wochen vor dem Ende der aktuellen "Germanys Next Topmodel"-Staffel stand am Donnerstag vor allem die Fashion Week in Berlin im Fokus.

Heidi Klum (47) hat bei "Germanys Next Topmodel" das Sagen.
Heidi Klum (47) hat bei "Germanys Next Topmodel" das Sagen.  © Kay Nietfeld/dpa

Bereits in der Vorwoche hatte sich Modeschöpfer Kilian Kerner (42) in Teilnehmerin Dascha (21) Hals über Kopf verliebt: "Das hatte ich noch nicht so oft in meiner Karriere, dass mich ein Model so weggeflasht hat", so der Designer. Und gestand, dass er auch noch Tage später an die 21-Jährige denken musste.

"Dascha gehört zu den Top 15 Mädchen, die je für mich aufgelaufen sind", schwärmte der 42-Jährige und schickte fast schon ein Stoßgebot an die nicht anwesende Heidi Klum (47): "Hier ist dein Curvy Model, das am Ende gewinnen kann."

Doch die blonde Frohnatur war natürlich nicht allein im Kampf um einen Job auf der Fashion Week. Denn auch Romina (21), Liliana (21) und Yasmin (19) wollten das unbedingt.

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Und zur Freude aller Kandidatinnen setzte sich die rothaarige Romina durch. Zwar nicht, was ihre Fähigkeiten betrifft - aber ihre Ausstrahlung sicherte ihr ihren zweiten Job.

Das kleinste Model und ein "Curvy-Model" schafften also als erste den Sprung auf den begehrten Laufsteg. Eine klare Message aus der Fashion Branche: Das Aussehen kauft das Ticket, die Personality gewinnt die Jobs. Klar, dass die beiden sich ums Weiterkommen keine Sorgen machen mussten.

"Curvy Model" Dasha räumt erneut ab

Gute Laune? Heidi Klum (47) muss bei Entscheidungen knallhart sein.
Gute Laune? Heidi Klum (47) muss bei Entscheidungen knallhart sein.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Auch Alex (23), Soulin (20) und Luca (19) traten vor einem Kunden gegeneinander an. Hier setzte sich - nach langer Überlegung - die 20-jährige Syrerin für die "Lala Berlin"-Kampagne durch.

"Ich glaube, wir hätten keine bessere Wahl treffen können", war das Fazit vonseiten der Kundin. Inklusive Option auf weitere Aufträge.

Yasmin und Liliana traten erneut bei einem weiteren Casting gegeneinander an. Für das Magazin "Nylon" war dieses Mal Asley (23) noch mit von der Partie.

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Schminken durften sich die Mädchen selbst - ein Teil der Herausforderung für den Job. Liliana konnte am besten überzeugen. "Die Kunden reißen sich um meine Mädchen", fasste Heidi Klum stolz zusammen.

Dasha setzte sich schließlich erneut durch. Beim "Andmetics"-Shooting ließ sie Liliana, Romina und Yasmin hinter sich und sicherte sich ein Shooting und einen Videodreh.

Der Casting-Marathon sollte damit noch nicht zu Ende gehen. Auch "About You" brauchte für ihren Fashion-Film noch ein paar Schönheiten und lud alle Teilnehmerinnen zur eigenen Fashion-Week-Präsentation zum Thema "The End Of Fucking Fashion".

Ein Name, der erst auf dem zweiten Blick Sinn ergibt: Ziel der Kampagne soll es sein, Mode wieder bewusster zu erleben.

Auch Gast-Jurorin Lena Gercke hatte einen Job zu vergeben

Für dieses Schaulaufen reiste auch das Topmodel Nummer 1 an: Lena Gercke (33) war nicht nur Gast-Jurorin, sondern auch auf der Suche nach einer Kandidatin für ihre "LeGer"-Show. Nach der Show mussten die jungen Schönheiten schließlich vor ihren beiden Jurorinnen aufmarschieren. Dabei durfte sich die 23-jährige Alex über ein Engagement für das angekündigte "LeGer"-Event freuen.

Weniger toll war es für die Wackelkandidatinnen Luca und Ashley. "Bei beiden lief es diese Woche nicht ganz so gut", fasste Heidi Klum die Lage der zwei Mädchen zusammen. "Die einzige, die noch keinen Job hatte, bist du, Luca", besiegelte sie das Schicksal der 19-Jährigen, die natürlich enttäuscht war, jedoch gefasst und optimistisch ihr Sendungs-Aus akzeptierte. "Die könnten alle Germanys Next Topmodel werden, wenn du mich fragst", meinte Show-Chefin Klum zu ihrer Mit-Jurorin. Aber ohne Engagements würden irgendwann auch die Argumente für ein Weiterkommen fehlen.

Jeden Donnerstag (20.15 Uhr/ProSieben) gibt es eine neue GNTM-Folge. Auf Abruf seht Ihr sie auch bei Joyn.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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