Geschlecht, Sexualität, Religion: MDR widmet sich zum "Diversity-Tag" dem Thema Vielfalt

Leipzig - Am 18. Mai findet deutschlandweit der jährliche "Diversity-Tag" statt. Der Mitteldeutsche Rundfunk nutzt die Gelegenheit, um das eigene Programm unter dem Aspekt "Vielfalt" unter die Lupe zu nehmen und hofft auf Impulse ihrer Hörerschaft.

Gehörlosen-Dolmetscherin Antje Seifert bei Aufnahmen in den MDR-Studios. Auch das Thema Barrierefreiheit spielt eine große Rolle am "Diversity-Tag".
Gehörlosen-Dolmetscherin Antje Seifert bei Aufnahmen in den MDR-Studios. Auch das Thema Barrierefreiheit spielt eine große Rolle am "Diversity-Tag".  © MDR/Stephan Flad

"Vielfalt heißt für uns Wertschätzung und Gleichstellung unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung - dafür setzen wir uns mit mehreren Formaten ein", gibt die Rundfunkanstalt bekannt. Unter diese Formate fallen unter anderem der LGBTQ+ Podcast "SPUTNIK PRIDE" und die Sendungen von "Nah dran" und "Selbstbestimmt".

Zusammen mit einem Experten-Team aus Verbänden, Institutionen und Trainern der LGBTQI+ Community, verschiedenen Religionsgemeinschaften und Behindertenverbänden, sowie Hörerinnen und Hörern sollen am Dienstag noch mehr Ideen für ein vielfältiges Angebot gesammelt werden.

Am Dienstag soll es thematisch auch in mehreren Programm-Highlights um das Thema Diversität gehen: So wird bei "MDR um 11" beispielsweise die Geschichte des 24-jährigen Luka beleuchtet, der als Mädchen zur Welt kam und sich später outete; im "MDR SACHSEN – Das Sachsenradio" geht es um das Thema "Wie sich Vielfalt in sächsischen Unternehmen leben lässt".

Wer interessiert ist, kann sich alle Angebote am Dienstag und auch generell unter mdr.de/diversity und die Videos in der ARD-Mediathek ansehen.

Titelfoto: MDR/Stephan Flad

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