Hirschhausen will die Angst vorm Impfen nehmen

Köln - In Gesundheitseinrichtungen liegt die Corona-Impfquote beim Personal bei 50 Prozent. In der Bevölkerung wollen sich ca. 25 Prozent nicht impfen lassen. Um die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, hat sich "Hirschhausen als Impfproband" angeboten und an allen "Stationen bis hin zur Impfung" teilgenommen.

Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen (53) wird selbst Proband in einer klinischen Impfstudie für eine Doku.
Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen (53) wird selbst Proband in einer klinischen Impfstudie für eine Doku.  © WDR/Bilderfest GmbH

Arzt und Kabarettist - welch' schöne Kombination - Eckart von Hirschhausen (53) zeigt uns, wie der Impfstoff entsteht und wie dieser getestet wird!

"Wie sicher ist ihr Einsatz? Welche Reaktionen könnte der Körper zeigen?" - das sind die Fragen, die das Erste am kommenden Montag in einer Doku beantwortet.

Diese und viele weitere Fragen rund um die Corona-Impfung klärt der Wissenschaftsjournalist in der WDR-Sendung "Hirschhausen als Impfproband".

Alle Schritte vor der Zulassung eines neuen Impfstoffs werden "maximal transparent", so der Sender. Hirschhausen aber geht nicht nur als Beobachter, sondern als Teilnehmer an die Uniklinik Köln und ist "Proband Nummer 20".

Bereits Mitte Dezember 2020 durchlief er dafür alle Schritte von Aufklärungsgesprächen und körperlicher Untersuchung über Blutentnahme und Impfung mit einem noch nicht zugelassenen Impfstoff oder einem Placebo bis hin zur Nachuntersuchung.

Im Wettlauf gegen die Pandemie

Eckart von Hirschhausen (53), Mediziner und Kabarettist - geht dem Impfen auf den Grund.
Eckart von Hirschhausen (53), Mediziner und Kabarettist - geht dem Impfen auf den Grund.  © Maurizio Gambarini/dpa

Hirschhausen erklärt dazu: "Ich habe überlegt, was mein Beitrag sein könnte, damit wir den Impfstart in Deutschland nicht durch Wissenslücken und Misstrauen in den Sand setzen."

Und als ehemaliger Arzt in der Kinderheilkunde kenne er die Diskussionen um das Impfen seit 30 Jahren. Er kennt ebenso "die Ängste von Menschen und nehme sie ernst".

Er selbst habe sich "zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschieden, weil ich auch selbst Fragen habe".

Und er möchte "so dazu beitragen, dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer eine eigene Meinung bilden und zu ihrer eigenen Entscheidung kommen können".

Doch er merke, dass viele Menschen unsicher seien - hier setzt er an: "Genau dafür mache ich die Dokumentation, damit möglichst viele verstehen, wie viel Aufwand, Detailarbeit und Professionalität hinter so einer Impfstudie stehen", so Hirschhausen.

TV-Tipp: Am Montag (1. Februar) läuft um 20.15 Uhr Hirschhausens Doku, im Anschluss beschäftigt sich auch "hart aber fair" mit Frank Plasberg (63) im Anschluss rund ums Thema Corona-Impfen.

Titelfoto: WDR/Bilderfest GmbH

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