In aller Freundschaft nimmt Abschied von Hans-Peter Brenner: Wie geht es jetzt weiter?

Leipzig - Aus und vorbei - zumindest ein bisschen! Nach Folge 930 "Vertrauensfrage", die am vergangenen Dienstag über die TV-Bildschirme flimmerte, ist klar, dass Michael Trischan (59) alias Hans-Peter Brenner "In aller Freundschaft" und damit die Sachsenklinik verlassen wird.

Hans-Peter Brenner hat sein Ziel endlich erreicht und ist Arzt geworden. Damit war auch das Ende als Stammcast in der Sachsenklinik besiegelt.
Hans-Peter Brenner hat sein Ziel endlich erreicht und ist Arzt geworden. Damit war auch das Ende als Stammcast in der Sachsenklinik besiegelt.  © MDR/Rudolf Wernicke

"Ich hätte nie geglaubt, dass aus ursprünglich angedachten 15 Drehtagen bei 'In aller Freundschaft' 13 spannende und schöne Jahre werden", so Trischan, dessen gespielter Arzt seine wahre Berufung gefunden zu haben scheint.

Als empathischer Pfleger war Brenner in der Sachsenklinik schnell beliebt. Die Freundschaft zu Arzu und Philipp sowie deren Kindern stand dabei immer im Fokus.

Schnell wurde jedoch klar, dass Brenner sein unterbrochenes Medizinstudium weiterführen möchte. Akribisch webten die Autoren der Serie daraus eine Geschichte, die sich über eine doch sehr lange Zeit erstreckte.

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"Schon nach fünf Jahren dachte ich: Was soll jetzt noch kommen? Und es kamen noch so viele wundervolle Geschichten für Hans-Peter Brenner", so Trischan weiter.

In den vergangenen Folgen erreichte der Neuarzt schließlich sein Ziel. Durch seine Leistungen in der Sachsenklinik wurde ihm sogar eine Beförderung angeboten. Doch nach langem Hin und Her entschied er sich für den Geriatrie-Bereich auf einem Demenzbauernhof. Ein rundes Ende nach so vielen Jahren.

"Der Zuspruch der Zuschauer hat dazu einen großen Teil beigetragen und dafür möchte ich mich herzlich bedanken! Es ist ein tolles Gefühl, wenn einem die Herzen zufliegen", zeigt sich Michael Trischan dankbar.

Wie geht es jetzt mit Hans-Peter Brenner bei "In aller Freundschaft" weiter?

Der Abschied ist also durch, aber so ganz soll es das für die Arztfigur noch nicht gewesen sein. Schon allein deshalb, weil er als Patenonkel von Oskar aus dem Leben der Brentanos nicht wegzudenken ist.

Laut den Serienmachern würde aber auch das Thema "Landarzt" genügend Spielraum bieten, um es als Storystrang in Zukunft bei "In aller Freundschaft" einbinden zu können.

Heißt im Klartext: Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der sympathische Arzt in der ARD-Serie zu sehen war. Bis es so weit ist, haben die Macher allerdings eine Bitte an die Fans: "Gebt auch den 'Neuen' eine faire Chance. Wir freuen uns auf die neuen Figuren und Geschichten und hoffen, dass Sie diesen Weg mit uns gehen."

Titelfoto: MDR/Rudolf Wernicke

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