"In aller Freundschaft" wird wieder gedreht: So ungewohnt sind die Tage am Set

Leipzig - Es darf wieder gedreht werden! Seit dem 5. Mai werden unter Einhaltung von strengen Sicherheits- und Hygieneregeln neue Folgen für die beliebte Serie "In aller Freundschaft" produziert (TAG24 berichtete).

Die Stars von "In aller Freundschaft" sind glücklich darüber, dass sie wieder drehen dürfen.
Die Stars von "In aller Freundschaft" sind glücklich darüber, dass sie wieder drehen dürfen.  © MDR/Saxonia Media/Robert Strehler

In einem kurzen Video, was auf Facebook veröffentlicht wurde, äußern sich Alexa Maria Surholt, Andrea Kathrin Loewig und Thomas Rühmann zu den Drehbedingungen am Set.

"Ich bin wahnsinnig froh, wieder hier zu sein", berichtet Alexa Maria Surholt (52), die in der Serie Sarah Marquardt spielt. "Wir sind in Achtsamkeit miteinander. Wir haben natürlich ungewohnte, körperliche Abstände. Dass man mal zusammensteht und plaudert, das gibt es jetzt natürlich nicht."

Laut der Schauspielern wäre jetzt alles etwas komplizierter am Set und es würde länger dauern, bestimmte Szenarien zu drehen. 

Für Thomas Rühmann alias Dr. Roland Heilmann gab es im Bezug auf seine Arztrolle gleich zu Beginn der Dreharbeiten einen witzigen Moment: "Ich bin reingekommen, und mir wurde erstmals in diesen Jahren Fieber gemessen", so der 65-Jährige. 

Ihm fehlt offenbar die Nähe, die man normalerweise bei den Dreharbeiten am Set immer hat: "Die Filmbranche ist ein Hort der Zärtlichkeit. Man hockt den ganzen Tag miteinander, man verteilt ungefähr gefühlt 573 Küsse am Tag - das fällt ja jetzt alles weg", so Rühmann im Interview.

Andrea Kathrin Loewig, die in der Serie Dr. Kathrin Globisch verkörpert, bekam am eigenen Leib zu spüren, wie schwer die Kinderbetreuung in Coronazeiten sein kann. 

"Also ich war die sechs Wochen zu Hause, und das fühlte sich am Anfang ziemlich gut an, weil wir hatten fast bisschen wie Ferien. Und dann kam das Homeschooling." Die 53-Jährige berichtet, sie habe fast etwas darunter gelitten, das alles abzuarbeiten. "Meine Tochter hat das nicht so ganz ernst genommen, es war schwer sie zu motivieren."

An all die Eltern, die diese Krise aktuell ebenfalls durchmachen, hat sie eine klare Botschaft: "Also ich zieh den Hut vor allen Eltern, die das jetzt zu Hause stemmen und managen müssen, echt."

Titelfoto: MDR/Saxonia Media/Robert Strehler

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