Jochen Schropp: "Anders zu sein ist lebensgefährlich"

Berlin - Auch Jochen Schropp tritt in den vergangenen Tagen politisch hervor! Der 41-jährige Moderator und Schauspieler macht in den sozialen Medien immer mehr "Wind" - im besten Sinne, und das ist gut so. Schließlich ist er vielen - besonders jungen - Fans bekannt, nicht nur, weil er die jüngste Big-Brother-Jubiläumsstaffel moderierte.  

Jochen Schropp (41) hier mit Dragqueen Gloria Viagra (ca. 50).
Jochen Schropp (41) hier mit Dragqueen Gloria Viagra (ca. 50).  © Instagram/Schroppster

Und so macht er sich mächtig Luft auf Instagram:

"Anders zu sein ist lebensgefährlich. Was 'anders sein' bedeutet, liegt im Auge des Betrachtenden. Anders reden, anders aussehen oder anders lieben sind nur einige Kategorien, in die Menschen von anderen geschoben werden, um marginalisiert, diskriminiert, verfolgt und sogar getötet zu werden."

Ihm ist wichtig, besonders jetzt - nach dem "gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd" -, viele zu erreichen. 

Im Podcast ("Yvonne und Berner" 7.1) , zu dem er einlädt, spricht er ausgiebig unter anderem mit der Drag Queen "der ersten Stunde" Gloria Viagra und den beiden Schauspielerinnen Thelma Buabeng (39)  sowie Vanessa Rottenburg (u. a. "Professor T"). 

Sie besprechen eindringlich ihre leider oft traurigen, aber auch wütend machenden Rassismus-Begegnungen in Deutschland. Diese Gespräche zeigen deutlich, wie tief Rassismus in vielen Bereichen noch immer tief verankert ist. 

Themen wie die Maischberger'sche Talkshow-Besetzung mit ausschließlich "weißen" Gästen (TAG24 berichtete), Pegida, allgemeiner Rassismus auch bei Redaktionssitzungen kommen ohne Umschweife aufs Tapet.

Jochen Schropp moderierte jüngst die 13. Staffel Big Brother in Köln.
Jochen Schropp moderierte jüngst die 13. Staffel Big Brother in Köln.  © Sat.1

Weltweiter Aufschrei gegen Rassismus

Jochen Schropp schreibt weiter auf Instagram: "Wir erinnern mit Drag Queen Gloria Viagra an das Damals, das heute noch immer akutell ist. Der gewaltsame Tod des Schwarzen George Floyd ist eines der jüngsten Beispiele für strukturellen Rassismus."

"Felicia und ich haben entschieden, in einer Doppelfolge von @yvonneundberner über den weltweiten Aufschrei gegen Rassismus zu sprechen und zwar mit Menschen, die ihn am eigenen Leib zu spüren bekommen: Die beiden Schauspielerinnen Thelma Buabeng und Vanessa Rottenburg. Was sie erzählen macht traurig, hilflos und mutig zugleich... und regt zum Nachdenken an. 'Every riot starts with your voice!' - Folge 7.1 findet Ihr überall wo‘s Podcasts gibt!"

Den zweiten Teil (7.2) von "Yvonne und Berner" gibt's übrigens nächste Woche - wieder mit spannenden Gästen.

"Und eines ist sicher: Es braucht mehr als Postings im Netz. Es braucht Taten! Mehr Infos findest du auch hier: https://bit.ly/3cQCbE8

❤️🧡💛💚💙💜🤎🖤"

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Titelfoto: SAT.1/Instagram/Schroppster

Mehr zum Thema TV & Shows:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0