Joko und Klaas kommentieren Länderspiel:"Hier, der Handwerker kommt in diesem Fall pünktlich"

Fürth - Mit lockeren Sprüchen und Frotzeleien haben die beiden Entertainer Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf als Aushilfskommentatoren beim Länderspiel der deutschen U21 für Abwechslung gesorgt. 

Entertainer Joko Winterscheidt (41,l.) und Klaas Heufer-Umlauf (36) kommentierten das U21-Spiel der deutschen Nationalmannschaft.
Entertainer Joko Winterscheidt (41,l.) und Klaas Heufer-Umlauf (36) kommentierten das U21-Spiel der deutschen Nationalmannschaft.  © Jörg Carstensen/dpa

Die Chance auf weitere Einsätze bei Fußballspielen dürfte aber eher gering sein. 

"Hier, der Handwerker kommt in diesem Fall pünktlich", sagte Heufer-Umlauf bei einer Grätsche von Abwehrspieler Tim Handwerker in der Anfangsphase, Winterscheidt lachte länger als für einen Kommentator üblich.

Die beiden wurden beim EM-Qualifikationsspiel der DFB-Junioren gegen Bosnien-Herzegowina in Fürth bei der Übertragung des TV-Senders ProSieben Maxx von Hauptkommentator Matthias Stach unterstützt. 

"Ist das bei der U21 Pflicht mit den Tattoos? Wie viel muss man zahlen, wenn man nicht tatowiert ist?", fragte Heufer-Umlauf. 

Der TV-Sender ProSieben hatte die beiden, meist nur als Comedy-Duo "Joko und Klaas" bekannt, mit der sportlichen Aufgabe betraut, nachdem sie in der vergangenen Woche in der Show "Joko & Klaas gegen ProSieben" gegen den Sender verloren hatten.

"Die beiden sind top vorbereitet, mittlerweile weiß Klaas auch, gegen wen wir spielen", sagte Stach zu Beginn der Partie. Gast-Kommentator Winterscheidt empfahl der deutschen Mannschaft, "generell die Stürmer im Blick zu behalten", weil die ja "bekanntlich die Tore schießen". Aber auch das Mittelfeld und die Verteidigung seien nicht zu unterschätzen.

Ausführlich analysierten die beiden Entertainer auch die beiden Mannschaften während der Nationalhymnen. Während sich die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina Schulter an Schulter zeigte, hielten die Deutschen den Mindestabstand von 1,50 Meter ein.

"In circa einer Woche werden wir die Konsequenzen sicherlich mitbekommen", kommentierte Heufer-Umlauf.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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