Leipziger Buchmesse abgesagt: ARD überlegt sich 30-stündiges Special

Leipzig - Die ARD bietet vom 27. bis 30. Mai unter dem Hashtag #wirsindbuchmesse eine Sonderausgabe des Lesefests "Leipzig liest" an.

Die "Leipzig liest extra"-Sonderausgabe soll über die abgesagte Buchmesse hinwegtrösten. (Archivbild)
Die "Leipzig liest extra"-Sonderausgabe soll über die abgesagte Buchmesse hinwegtrösten. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Unter Federführung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) werden über 30 Stunden Literatur mit mehr als 50 Autoren und Autorinnen im Radio, Fernsehen und Internet zu erleben sein, wie der MDR am Mittwoch mitteilte.

Gesendet werde live aus der Alten Handelsbörse in Leipzig. Mit dem Angebot reagiert die ARD auf die erneute Absage der Leipziger Buchmesse.

Das ARD-Forum, das die Buchmesse-Besucher aus der Messehalle drei kennen, findet in diesem Jahr mitten in Leipzig statt.

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Daran beteiligt sind den Angaben zufolge alle neun Landesrundfunkanstalten der ARD sowie die Gemeinschaftsprogramme Arte und 3sat.

Pandemiebedingt muss das Forum ohne Publikum veranstaltet werden. Die Autorengespräche im ARD-Forum finden von Donnerstag bis Samstag jeweils von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag von 12 bis 16 Uhr statt.

Der MDR produziert zudem für die ARD-Mediathek drei Filme, die sich mit den Neuerscheinungen des Frühjahrs auseinandersetzen.

Der Film "Können Bücher die Welt retten?" stelle neue Literatur vor, die unser Verhältnis zur Natur hinterfrage, hieß es. Um "New Crime" zu Gewalt und Verbrechen geht es im Film "Können Bücher einen Mord begehen?". Im Beitrag "Können Bücher Heimat sein?" stehen deutsche Autoren und Autorinnen mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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