Magenta Sport down: Fußballfans verpassen Schlussphase und sind stinksauer

München - Zahlreiche Fußballfans schauten am Mittwochabend in der Schlussphase der Partien der 3. Liga in die Röhre. Magenta Sport entschuldigt sich bei den Zuschauern - doch das reicht vielen nicht.

Bei Magenta Sport gab es am Mittwochabend massive Störungen. (Symbolbild)
Bei Magenta Sport gab es am Mittwochabend massive Störungen. (Symbolbild)  © Picture Point / Sven Sonntag

"Liebe MagentaSport Zuschauer, aufgrund technischer Probleme konnten leider einige von euch die Schlussphase der heutigen Drittliga-Übertragung nicht auf unseren Plattformen verfolgen", schreibt der Pay-TV-Sender der Deutschen Telekom.

"Der technische Fehler konnte leider erst zum Ende der Spiele behoben werden. Wir können den Unmut verstehen und bitten um Entschuldigung."

Es ist wohl nicht das erste Mal, dass die Nutzer bei Magenta Sport mit Störungen zu kämpfen haben. Unter dem Facebook-Beitrag des Pay-TV-Senders machen die Zuschauer ihrem Ärger Luft:

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  • "Immer das Gleiche! Ganz großes Standbild!"
  • "Echt ärgerlich wieder einmal."
  • "Ganze 30 Minuten und 3 Tore verpasst. Gut, dass ihr mich nicht fluchen hören konntet. Klar kann das mal passieren, darf es aber nicht, vor allem nicht bei dem Spiel."
  • "Vielleicht könntet ihr ja endlich mal daran arbeiten, dass diese Störungen nicht mehr passieren? Ansonsten werde ich wohl meine Mitgliedschaft beenden."

Störungen bei Magenta Sport: Zuschauer fordern Entschädigung

Die Entschuldigung des Senders reicht einigen Betroffenen nicht, sie fordern eine Entschädigung für die nicht erbrachte Dienstleistung seitens Magenta Sport.

  • "Nicht das erste Mal. Immer nur dumme Entschuldigungen. Erstattung auf das ihnen bekannte Konto. Bin stinksauer."
  • "Kein Ding, kann passieren. Kontonummer für die Erstattung habt ihr ja."
  • "Sehr schlecht. Nur 'ne Entschuldigung."
  • "Darf nicht passieren. Nicht bei den Milliarden, die ihr einnehmt. Telekom sollte Geld erstatten, ohne Wenn und Aber."

Ein paar Fans von Aufstiegsaspirant Hansa Rostock sind jedoch schon fast froh über die Störung. So mussten sie die bittere Schlussphase nicht miterleben: in der 6. Minute der Nachspielzeit erzielte Wiesbaden in Unterzahl noch den Ausgleich gegen die Hanseaten.

"Ich bedanke mich ausdrücklich für die Aussetzer in der Schlussphase. So blieb mir der späte, aber verdiente Ausgleich von Wehen Wiesbaden wenigstens erspart", "Danke liebes "Magenta Sport"-Team. Sonst wäre mein Handy, glaube ich, durchs Haus geflogen, wenn man in der 96. Minute den Ausgleich bekommt" und:

"So musste ich wenigstens den Ausgleich nicht sehen. Da ist der Ärger nicht mehr ganz so groß", schreiben sie in den Kommentaren.

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

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