"Maischberger": Verbal-Attacke auf Markus Söder!

München - Nach der Einigung von Bund und Ländern über die Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen diskutierte Sandra Maischberger mit ihren Gästen in "maischberger. die woche" am späten Mittwochabend in der ARD über die Beschlüsse. Dabei rückte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) plötzlich ins Visier.

Bei "maischberger.die woche" wurden die Corona-Beschlüsse der vorangegangenen Bund-Länder-Sitzung diskutiert.
Bei "maischberger.die woche" wurden die Corona-Beschlüsse der vorangegangenen Bund-Länder-Sitzung diskutiert.  © Das Erste/ARD

Über das Vorhaben der Regierung diskutierten Manuela Schwesig (SPD, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern), Musiker Smudo ("Die Fantastischen Vier"), Lamya Kaddor (Grüne, Publizistin), Cihan Çelik (Lungenfacharzt, hatte einen schweren Corona-Krankheitsverlauf), Dirk Brockmann (Epidemiologe), Markus Feldenkirchen ("Spiegel"-Kolumnist) und Hans-Ulrich Jörges (Journalist).

Bei der Diskussion über die unterschiedlichen Ansichten, die in der Ministerpräsidentenrunde aufeinander treffen meint Markus Feldenkirchen: "Alle haben für mich einen Punkt. Aber natürlich gibt's Schauspieler in diesem Gremium, die sich in ihrer Rolle sehr, sehr gut gefallen."

Da muss Talkmasterin Maischberger freilich nachhaken: "Wen meinen Sie denn?"

"Also, dass Herr Söder zum Beispiel diese Auftritte geradezu genießt - und, man muss ja sagen, von der Performance her auch sehr geschickt macht", meint der "Spiegel"-Kolumnist.

Söder habe früh gemerkt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung für klare Ansagen sei, "dass man zumindest das Gefühl erweckt, man habe alles unter Kontrolle." Und dann steigt der nächste Gast ins Söder-Bashing ein!

Corona-Diskussion bei "Maischberger": Jörges und Feldkirchen schießen gegen Söder

Hans-Ulrich Jörges (l) und Markus Feldenkirchen kritisierten Markus Söder.
Hans-Ulrich Jörges (l) und Markus Feldenkirchen kritisierten Markus Söder.  © Das Erste/ARD

Feldenkirchen führt weiter aus: "In Wahrheit ist die Bilanz in Bayern natürlich nicht besser als in vielen anderen, auch großen, Bundesländern, aber..."

Da ruft Hans-Ulrich Jörges dazwischen: "Die ist schlechter! Die Bilanz!"

Da möchte Feldenkirchen dann aber "nicht ins Details gehen" und bilanziert im Bezug auf die Ministerpräsidentenrunde:

"Da gibt's im Stil manches zu kritisieren, aber ich glaube nach wie vor, dass es viele Länder gibt, die schlechter durch die Pandemie gekommen sind."

Titelfoto: Das Erste/ARD

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