The Masked Singer: Veronica Ferres verstrickte sich in Lügen

Köln - Die neue Staffel der Show "The Masked Singer" begann mit einem Knall: Mit Veronica Ferres (55) schlüpfte eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes aus einem Bienen-Kostüm, in dem sie mit einem Sprachfehler gesungen hatte.

Mit Veronica Ferres (55) schlüpfte bei "The Masked Singer" eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes aus einem Bienen-Kostüm.
Mit Veronica Ferres (55) schlüpfte bei "The Masked Singer" eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes aus einem Bienen-Kostüm.  © Willi Weber/ProSieben/dpa

Schauspielerin Veronica Ferres (55) hat schon bei vielen bekannten Filmen mitgespielt - etwa "Schtonk!", "Das Superweib" oder "Die Frau vom Checkpoint Charlie". 

Nun kam eine weitere Rolle hinzu: Eine Biene mit Sprachfehler, die ein Lied der Altrocker Guns n' Roses trällert.

Anlass war die ProSieben-Show "The Masked Singer", bei der Promis in Kostümen um die Wette singen. 

Als Ferres rausflog und enttarnt wurde, war das Erstaunen groß - niemand hatte mit ihr gerechnet. 

"Ihr werdet es nicht glauben: Ich habe zwei Angebote von Plattenfirmen bekommen. Was denkt ihr: Nehme ich die Dusche oder doch die Badewanne?", witzelte sie nach ihrer Enttarnung bei Instagram.

Nun spricht sie über ihre Beweggründe, ihre Verbundenheit mit dem etwas verpeilten Biene-Maja-Kumpel Willi und wie ihr Mann auf die kuriose Bienen-Mission reagierte.

Können Sie verstehen, dass es so viele Menschen überrascht hat, dass ausgerechnet Sie unter dem Bienen-Kostüm gesteckt haben?

Ja, schon. Ich bin ja Schauspielerin und nicht Sängerin. Und ich bin nicht angetreten, um die Show zu gewinnen. Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, mich zu verwandeln. 

In der letzten Staffel wurde die wunderbare Stefanie Heinzmann als Erste demaskiert, die in ihrem Kostüm eine Diva gespielt hatte. Da wurde gerätselt, dass ich dahinter stecken könnte. 

Als nun die Anfrage kam, dachte ich: So, jetzt zeige ich mal, wie ich wirklich bin. Nämlich ein ganz lustiges Bienchen. Und keiner hat auch nur annähernd geahnt, dass ich dahinter stecke. Meine Mission ist erfüllt.

Haben Sie denn das Gefühl, dass Sie zu oft als Diva und nicht als lustige Biene wahrgenommen werden?

Ach nein, ich habe überhaupt nicht das Bewusstsein, dass irgendwas zu oft ist. Ich hatte einfach Lust darauf. Ich bin ein großer Fan von Biene Maja und Willi, der immer die Pollenklößchen isst und nicht hinterher kommt. 

Zudem ist er immer ein bisschen verpeilt, das bin ich auch manchmal. Und daher wollte ich einfach mal die "Wilhelmine" sein.

War Ihnen denn bewusst, dass es gefährlich sein kann, mit einem lustigen Sprachfehler zu singen? Das hört sich ja erstmal gewöhnungsbedürftig an. Damit fliegt man schnell raus.

Das war mir bewusst. Aber ich dachte, meine Stimme ist so markant. Und als Willi habe ich mich sehr wohlgefühlt.

Nur zwei Leute sollen von Ihrer Teilnahme gewusst haben: Ihr Mann und ihre Agentin. War es schwierig, bei allen anderen den Mund zu halten?

Das war sehr schwierig, weil ich manchmal vergaß, was ich zuvor geschwindelt hatte. Manchen hatte ich erzählt, dass ich in Hamburg drehe, anderen, ich sei in London. 

Irgendwann wusste ich nicht mehr, wem ich was gesagt hatte. Es war mir auch viel zu anstrengend, das alles zu merken. Man muss sich innerlich eine ganz klare Geschichte zurecht legen.

Und was haben Ihre Agentin und Ihr Mann gesagt, als Sie ankündigten, verkleidet als Biene bei einer Kostüm-Show mitzumachen?

Die Anfrage kam ja über meine Agentin, die hat sofort gesagt, dass es die coolste Unterhaltungsshow ist und sie es einfach großartig fände. Mein Mann mischt sich in meine beruflichen Sachen nicht ein. Wenn ich etwas machen möchte und Spaß daran habe, dann freut er sich.

Zum Schluss: Wer ist jetzt ihr Favorit?

Das Nilpferd, der Anubis und das Skelett. Und ich habe auch noch einen Tipp: Ich glaube, dass Roberto Blanco oder Fabian Hambüchen der Frosch sind.

Titelfoto: Willi Weber/ProSieben/dpa

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