"Bridgerton" brandneu bei Netflix: "Sex and the City" gab's schon viel eher!

Von Björn Strauss

London - Man nehme eine makellose junge Dame, einen süßen Lord, eine tratschende Lady, viele hübsche junge Adlige - und fertig ist eine neue Netflix-Serie, die, kaum raus, schon in aller Munde ist... Vergesst "The Crown", "Downton Abbey", "Gossip Girl" oder "Sex and the City" - "Brigderton" ist fast alles in einem!

Wer mit wem? In "Bridgerton" bei Netflix geht's zur Sache!
Wer mit wem? In "Bridgerton" bei Netflix geht's zur Sache!  © PR/Netflix/Cr. LIAM DANIEL/NETFLIX

Der Start der US-amerikanischen Serie (2020) "Bridgerton" genau zu Weihnachten ist perfekt. Nach der Bescherung nun dies: Intrigen, Tratsch, ein wenig Geschichtsunterricht - das London im Jahr 1813, bevor Königin Victoria antrat, ist spannend. Es ist märchenhaft, boshaft und sagenhaft...

Und ja, man bekommt "Sex and the City" oder "The Crown" nicht aus dem Kopf. Und ein "Gossip Girl" (Stimme von Julie Andrews) erzählt uns alles - also hinein ins Vergnügen, denn in der Liebe und im Krieg ist schließlich alles erlaubt.

Sex, Liebe, Mitgift und mega pompöse Bälle sind nur einige der Zutaten von "Bridgerton". Wir landen im London Anfang des 19. Jahrhunderts. Es ist die Epoche der "Regency". Wir schauen dem britischen Hochadel über die Schulter. Und auch wenn's zurück ins 19. Jahrhundert geht, kommt man sich vor wie in einem Internat voll mit paarungswilligen Teenagern von heute. Tratsch, Tratsch, Tratsch und Liebeskummer...

Und wer hat's gemacht? Shona Rhimes (50)! Sie ist die Produzentin von "Grey's Anatomy" und "How to Get Away with Murder". Muss man mehr sagen?

"Bridgerton" macht's anders als "Kostüm-Schinken"

"Bridgerton" ist ab Weihnachten bei Netflix zu sehen. Hier die Königin, dargestellt von Golda Rosheuvel (48).
"Bridgerton" ist ab Weihnachten bei Netflix zu sehen. Hier die Königin, dargestellt von Golda Rosheuvel (48).  © PR/Netflix
Ihr verdanken wir nicht nur die "Grey's Anatomy"-Staffeln: Drehbuchautorin und Produzentin Shonda Rhimes (50) produzierte "Bridgerton".
Ihr verdanken wir nicht nur die "Grey's Anatomy"-Staffeln: Drehbuchautorin und Produzentin Shonda Rhimes (50) produzierte "Bridgerton".  © ABC/ProSieben

Inspiriert ist "Bridgerton" durch die gleichnamige Romanreihe von Julia Quinn (alias Julie Pottinge, 50)

Um dem angestaubten England in der "Regency-Ära" zu entgehen, gibt's ein wahrhaft hippes Figuren-Ensemble. Und so ist "Bridgerton" eine moderne Version eines Kostümfilms, sehr bunt, angenehm schrill und detailreich. Was passt besser in die Winterzeit als Kitsch und Prunk.

Zum Schauspiel-Cast gehören: Oscar-Gewinnerin Julie Andrews ( 85, "Mary Poppins", "Victor/Victoria") als die Stimme von "Gossip Girl" Mrs. Whisledown. Die Königin spielt Charlotte (Golda Rosheuvel, 48 "Lady Macbeth").

Die "makellose" Daphne wird von Phoebe Dynevor (25, "Younger") gespielt, Jonathan Bailey (32, "Broadchurch") ist dabei, dazu noch Adjoa Andoh (57, "Death in Paradise"), Lorraine Ashbourne (59, "The Crown") und viele andere.

Liebe und Intrigen bei den "Bridgertons"

Um sie geht's hauptsächlich: Auf der "makellosen" Daphne (Phoebe Dynevor, 25) ruht die Hoffnung der ganzen Familie Bridgerton.
Um sie geht's hauptsächlich: Auf der "makellosen" Daphne (Phoebe Dynevor, 25) ruht die Hoffnung der ganzen Familie Bridgerton.  © PR/Netflix

Tipp: "Bridgerton" ist ab dem 25. Dezember bei Netflix abrufbar. Insgesamt umfasst die 1. Staffel acht Folgen und damit über acht Stunden zum "Durchbingen"...

Titelfoto: Cr. LIAM DANIEL/NETFLIX

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