Programm-Kürzungen und Ausfälle: Radio und TV des RBB betroffen

Berlin/Brandenburg - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) rechnet in dieser Woche mit Programmeinschränkungen im Fernsehen und Radio.

Beim RBB kommt es am Dienstag zu Einschränkungen im Fernseh- und Radioprogramm. (Symbolbild)
Beim RBB kommt es am Dienstag zu Einschränkungen im Fernseh- und Radioprogramm. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Hintergrund ist ein Protest von freischaffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Senders, die in der Zeit keine Aufträge annehmen.

Auf seiner Webseite kündigte der Sender am Montag an, dass es etwa im Frühabend-Magazin zibb in dieser Woche keine Live-Sendungen geben werde, sondern ein Best of.

Im TV werden nach Senderangaben voraussichtlich auch die 13-Uhr-Nachrichten ausfallen, die rbb24-Ausgabe um 21.45 Uhr wird voraussichtlich von 30 auf 15 Minuten verkürzt.

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Gegebenenfalls werden auch die Nachrichten im Programm Fritz von Inforadio kommen. Es gehe zudem auch um den Ausfall von Einzelbeiträgen in bestimmten Radio-Sendestrecken.

Bereits im Mai hatte es einen Protest von freischaffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegeben, der auch zu Programmeinschränkungen geführt hatte. Bis Freitag soll der Protest dauern.

Am Montag fanden sich RBB-Mitarbeiter vor dem Hauptgebäude in Berlin zu einer Kundgebung zusammen. Die Arbeitnehmerseite fordert eine Besserstellung der Freien, um die Unterschiede zu Festangestellten zu verringern.

Es geht zum Beispiel um Honorar-Angleichung und soziale Absicherung wie Kündigungsschutz.

Insgesamt beschäftigt der Sender rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem arbeitnehmerähnlichen Verhältnis. Hinzu kommen rund 2000 Festangestellte.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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