Heftige Reaktionen im "Big Brother"-Container nach Corona-Hinweis

Köln - Seit einem Tag ist es "selbst im "Container" kein Geheimnis mehr: Corona betrifft jeden. Auch die nahezu in Quarantäne lebenden Bewohner des "Big Brother"-Hauses wissen nunmehr Bescheid.   

Moderator Jochen Schropp und Big Brother-Arzt Dr. Andreas Kaniewski klären hinter Glas auf. 
Moderator Jochen Schropp und Big Brother-Arzt Dr. Andreas Kaniewski klären hinter Glas auf.  © Sat.1

Jochen Schropp und Dr. Kaniewski haben die Bewohner über die gigantischen Ausmaße informiert, die das Coronavirus deutschlandweit verursacht hat.

Es herrscht nahezu Container-Chaos in Köln: Pat versinkt nach der Videobotschaft seines Lebenspartners im Tal der Tränen! Menowin ist in Gedanken nur noch bei seiner Frau und erinnert sich -  und uns alle - an seine wirklich schlimme Kindheit.

"Klopapier ist aus!", ruft es aus dem Sprechzimmer. Ja, momentan schon... 

Während der Big Brother-Spezialsendung vom Dienstag sind die Bewohner durch Jochen Schropp und den "Big Brother"-Arzt über den aktuellen Stand der Corona-Krise weltweit informiert worden (TAG24 berichtete). Und das wirkt heftig nach.

Es hagelte Fragen. "Kann man noch einkaufen?", will Denny wissen. Moderator Jochen Schropp klärt auf: 

"Einkaufen kann man. Wir haben genug zu essen, es muss sich keiner Sorgen machen. Klopapier ist aus, obwohl es genug Klopapier gibt! Ihr könnt froh sein, dass ihr hier seid. Ihr werdet hier nicht ständig mit dem Thema Corona bombardiert. Und viele Leute schreiben, das einzige Haus, in dem man jetzt sein will, ist das Big Brother-Haus."

Doch, genug von Klopapier...

Die Bewohner, als sie erfahren, was das Coronavirus auf der Welt anrichtet. 
Die Bewohner, als sie erfahren, was das Coronavirus auf der Welt anrichtet.  © Sat.1

Die Corona-Aufklärung beschäftigt jeden Bewohner, und jeder verdaut die überraschenden Informationen anders. 

Pat sorgt sich um seinen Freund, der als Selbstständiger arbeitet: "Er ist selbstständig. Was hat das für ihn für Auswirkungen?"

Die Wienerin Romana sieht die Lage entspannter: "Ich fühle mich hier super sicher!"

Tim meint: "Menschen, die Klopapier hamstern und andere, die kein Klopapier oder Desinfektionsmittel mehr bekommen, weil alles weggekauft wurde… Ich kann mir das alles nicht vorstellen." 

Vanessa grübelt: "Da draußen geht gerade die Welt unter! Das ist so krass, dass das genau in den drei Monaten passiert, in denen man nicht da ist und keinen Kontakt zur Außenwelt hat."

Immer wieder DSDS-Star Menowin...

Menowin (32) ist sehr nachdenklich im Reality-TV-Projekt.
Menowin (32) ist sehr nachdenklich im Reality-TV-Projekt.  © Sat.1

Menowin bringt immer wieder Sendezeit. Bei ihm kreisen die Gedanken nur noch um seine Frau und seine sechs Kinder. Kommen sie in diesen schweren Zeiten ohne ihn zurecht? 

"Senay, halte durch da draußen!", appelliert der 32-Jährige an seine Frau. "Ich weiß, dass das jetzt alles sehr schwer ist. Ich weiß, dass du das schaffst, du bist so eine starke Frau!"

Emotional geht es weiter: "Ohne dich gäbe es mich nicht mehr. Ich liebe dich von ganzem Herzen!"

Auch die Erinnerungen an seine eigene Kindheit kommen auf und berühren. "Meine Mutter war brutal heroinabhängig", beichtet er Gina. 

"Meine Geschwister wurden meiner Mutter alle schon als Säuglinge weggenommen. Mein Vater hat meine Mutter nur geschlagen. Er hat selber auch Drogen genommen. Meine Mama war dann auch im Knast, und ich bin bei meinen Tanten und Onkeln groß geworden. Ich bin so froh, dass ich meine Frau und meine Kinder habe!"

Schön, dass Menowin gut im "Big-Brother"-Haus aufgehoben ist und nahestehende Zuhörer hat.

Titelfoto: Sat.1

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