Menowin Fröhlich mit Schock-Geständnis: Seine Kindheit war der absolute Horror!

Darmstadt - Schon seit Jahren kämpft Sänger Menowin Fröhlich (33) gegen seine Drogen- und Alkoholsucht an. Nun will er mithilfe einer Doku endlich aus dem verhängnisvollen Strudel entkommen. Im Insta-Talk mit Eric Stehfest (31) machte er dabei ein trauriges Geständnis.

Menowin (33) will es diesmal schaffen von den Drogen loszukommen.
Menowin (33) will es diesmal schaffen von den Drogen loszukommen.  © TVNOW / filmpool

So erlebte Menowin schon im frühen Kindesalter schreckliches. Seine Eltern hatten beide ein Heroinproblem und konnten sich nicht ausreichend um ihn und seine Geschwister kümmern.

Seine Geschwister landeten bei Pflegefamilien, Menowin unter anderem bei seiner Tante. "Mit neun oder zehn, wo die anderen draußen gespielt haben, war ich alleine in meinem Zimmer. Ich habe in so einem Kammer-Zimmer gewohnt. Bei meiner Tante in so einer Abstellkammer. Da hatte ich so ein Bett drin und 'ne Stereoanlage. So 'ne Baustellen-Stereoanlage", erzählte der heute 33-Jährige gegenüber Eric Stehfest.

"Ich hab' mir halt immer die Fragen gestellt 'Warum ist meine Mutter nicht da, warum sind meine Geschwister nicht da?'", so Menowin weiter.

Dazu erlebte er häusliche Gewalt. So habe sein Vater seine Mutter "immer nur geschlagen". "Mein Vater ist so ein brutaler", erklärte der Sänger gefasst.

Außerdem habe er auch mitbekommen, wo und wie seine Eltern Drogen genommen hätten. "Ich glaube halt einfach, dass das schon irgendwie mit dieser ganzen Scheiße zu tun hat, so Menowin und blickt damit auf seine eigene Drogen- und Alkoholsucht.

Auch die Aufarbeitung seiner Kindheit soll Teil seines Heilungsprozesses werden: "Es gibt einfach so viele Dinge in meinem Leben, denen ich mich noch mal stellen muss." Ob ihm dies gelingt und er seine Drogen- und Alkoholsucht endlich hinter sich lassen kann, erfahrt ihr montags bis freitags in der Real-Life-Dokumentation "Menowin - Mein Dämon und ich" bei TVNOW.

Wird Menowin es endlich schaffen, seine Sucht zu bekämpfen?

Menowin mit seiner Frau Senay und den gemeinsamen Kindern.
Menowin mit seiner Frau Senay und den gemeinsamen Kindern.  © TVNOW/filmpool

Warum der ehemalige DSDS-Kandidat es bisher noch nicht geschafft hat, von seinen Süchten loszukommen? Der 33-Jährige hat da eine Theorie...

So habe er bereits eine Therapie gemacht, die jedoch nur acht Wochen lang ging. Offenbar zu kurz, um wirklich von den Drogen loszukommen.

"Das habe ich eher als Einstieg anstatt als Gesamtheilung wahrgenommen. Den gewünschten Heilungsprozess habe ich dadurch nicht erfahren", so der Sänger.

Die aktuelle Therapie, die von einem Kamerateam begleitet wird, dauert hingegen ein halbes Jahr lang. Neben der Länge der Therapie wird auch die Anwesenheit der Kameraleute sowie die Ausstrahlung der Doku sicherlich ihren Teil dazu beitragen, dass Menowin diesen Versuch hoch konzentriert angeht.

"Wenn man wie ich über einen langen Zeitraum hinweg Drogen konsumiert hat, dann können einen acht Wochen davon nicht wegbringen. Und das ist es ja, was ich will – dieses Kapitel ein für alle Mal hinter mich lassen und ein Leben ohne Drogen führen", so der Hesse gegenüber RTL.

Menowin wurde bekannt durch Teilnahme bei DSDS

Menowin wurde durch seine Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar" bekannt. Doch bereits bei seiner ersten Teilnahme 2005 sorgte er für Negativ-Schlagzeilen, als er noch während der Show von Polizisten abgeführt wurde, weil er sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrugs vor Gericht verantworten musste.

2009 wagte der Sänger einen zweiten Versuch bei der Gesangs-Show und belegte sogar den zweiten Platz. Doch seine kriminelle Vergangenheit holte ihn immer wieder ein. Neben dem Drogen- und Alkoholkonsum, saß er 2011 und 2017 im Gefängnis ein.

In letztem Fall wird er wegen Autofahrens unter Drogen zu einem Jahr ohne Bewährung verurteilt.

Titelfoto: TVNOW / filmpool

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