"Promis unter Palmen"-Heulkrampf: "Ich will die F****e nicht sehen!"

Phuket (Thailand) - Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo Matthias Mangiapane daher. Nach Désirée Nicks (63) Auszug letzte Woche hat sich der 36-Jährige eigenständig zur trällernden Läster-Nachfolgerin gekrönt und auch in der vierten "Promis unter Palmen"-Folge ordentlich vom Leder gezogen - natürlich wieder nur gegen eine. 

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Claudia (58) brauchte nach all dem bösen Gegenwind ein bisschen Liebe von Maler und Lackierer Tobi (26).
Claudia (58) brauchte nach all dem bösen Gegenwind ein bisschen Liebe von Maler und Lackierer Tobi (26).  © Sat.1

Doch beginnen wir doch erst einmal mit dem, was Claudia neben der Champagner-Verkostung am besten kann: über Sex faseln. Im Schlafzimmer dürfte sich vor allem Lustmolch Ronald über Oberts heiße Story am Abend gefreut haben.

"Vor zweieinhalb Jahren war ich in London, da hatte ich einen jugendlichen Freund. Da hab ich eine schweinische Nummer abgezogen", begann die Märchenerzählerin die anwesenden Schäfchen in den feuchten Schlaf zu quatschen. 

Als sie ihrem 28-jährigen Lover erzählte, dass sie 54 sei, "ist er fast kollabiert. 'No, you're older than my mother'", soll er nach vier Orgasmen in drei Stunden gesagt haben.

Richter Gnadenlos brachte die Gutenacht-Geschichte in Wallung. "Wenn eine der jüngeren, attraktiveren Damen so wäre wie Claudia, würde es hier richtig zur Sache gehen. Die würde ja unter Kameras Sex haben, die fackelt nicht lang - das mag ich an Frauen."

Nachts sind alle wach & Mickie Krause singt: "Alle nackten Friseusen!"

Trotz ihrer von Yotta diagnostierten "Riesentitten" schlug sich Blondine Carina wacker.
Trotz ihrer von Yotta diagnostierten "Riesentitten" schlug sich Blondine Carina wacker.  © Sat.1

Zur absoluten Lach- und Fremdschäm-Nummer mutierte das Kapitänsspiel. 

Im Kaktuskostüm, mit spitzem Helm und im Hüpfsack mussten sich die sieben Promis zu Luftballons bewegen und diese durch Springen zerstechen. In jedem befand sich eine Frage, 15 gab es insgesamt, identisch für alle. 

Die Kacktussen und die Männer legten los - allerdings mehr schlecht als recht. Deutsch-Fuchs Tobi las die erste Frage (*freilich) inkorrekt vor. "Was ist ein Vater...inär?" Kurzes (*aber natürlich aussichtsloses) Überlegen, gefolgt von einer fragend-zögerlichen Antwort: "Ein Vater?!" 

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Aber hey, gibt auch andere IQ-Größen unter deinen Miturlaubern. Yotta ("Jemand, der in der Armee gedient hat") lag mehr daneben als Carina ("Ein Arzt"), doch Ronald, mittlerweile hormonell abgekühlt, wusste es: "Ein Tierarzt!"

Leider (*oder besser gesagt zum Glück für uns) gingen die geistigen Tiefflüge so weiter. Tobi: "Vor manchen Fragen stande ich so und dachte: Was ist das denn, das hab ich noch nie gehört." Zum Beispiel, wer die Relativitätstheorie erfand. (*Heißt beim Lackierer übrigens "Realitätstheorie".) Ronald ("Albert Einstein") lag wieder richtig und wahrte zumindest die geistige Ehre. 

Der Sohn Deiner Schwester ist Dein ...?

Playboy-Häschen Janine Pink (33) war nicht so gut drauf.
Playboy-Häschen Janine Pink (33) war nicht so gut drauf.  © Sat.1

Weiter ging's mit dem Sohn Deiner Schwester. 

Carina scheiterte mit "Nichte! Nein, warte, das Männliche... Neffe!" Zu spät, Frau Spack. Tobi wühlte durch sein Hirn: "Mein Näffö!", um kurz vor der nächsten Frage zu sagen: "Ach nää, mein Bruder". Gut, dass die erste Antwort zählt.

Na, kennt Ihr das Sprichwort "Nachts sind alle Katzen grau?" Nein? Dann habt Ihr offiziell den "Promis unter Palmen"-Bewerbungstest bestanden. Nur Claudia wusste es, der Rest (Tobi: "Hmm, wach?", Carina: "Lichter aus!" und Yotta: "Katzen schwarz") versagte kläglich.

Das Beste kam zum Schluss. "Wie viele nackte Friseusen besingt Mickie Krause?" Janine, Carina und Tobi (*immerhin das weiß er) lagen direkt richtig, Claudia nicht so: "Alle nackten Friseusen" war leider falsch.

Deutlich bedient war vor allem Tobi, der mit nur 5 von 15 Punkten Letzter wurde. "F*ck die Kuh, Rotze. Wie kann man nur so dumm sein? Könnte ich mich aufregen." Bastian Yotta (11) und Matthias Mangiapane (10) gewannen und wurden Kapitäne.

Protz-Weltmeister Yotta schadenfroh: "Unser schwanzgesteuerter Senator hat das gleiche Ergebnis wie die Blondine mit den Riesentitten!" 

Yotta zerstört Claudia vorm "Schwingerclub"

Ronald Schill musste das Teamspiel abbrechen.
Ronald Schill musste das Teamspiel abbrechen.  © Sat.1

Im Teamspiel "Schwingerclub" ging es diesmal um Sportlichkeit und Köpfchen. 

Doch dem Match ging ein Zoff voraus - mal wieder. Hauptdarsteller diesmal: Bastian Yotta und Claudia Obert. 

Weil die trinkfreudige Modeverkäuferin bei der Festlegung der Teams am Schluss übrig blieb, wanderte die 58-Jährige automatisch ins Team Yotta. Der musste aber noch nachtreten.

"Es ist keine Wahl, es ist ein Muss", sagte der 43-Jährige. Claudia stand vom Tisch auf: "Nee, es ist kein Muss" und ging wutentbrannt und traurig in die Villa. "Ich habe es zur Kenntnis genommen und verzichte einfach. Macht euren Scheiß allein."

Im Interviewraum ergänzte sie: "Nicht für 100 Millionen möchte ich mit DEM noch eine Nacht unter einem Dach nächtigen. Naja, für 100 Millionen vielleicht schon..." 

Und weiter: "Das ist echt krass, dass ich hier wie der Lappen rumgereicht werd, wie die rossige Zunge, die man irgendwo durchwischt. Irgendwo ist Schluss. Ich will mich nicht komplett ruinieren. Und ich lass mich nicht wie ein räudiger Hund vom Hof scheuchen, wie er es mit Désirée Nick gemacht hat!"

Grund für Yottas böse Worte war Claudias missachtete Ankündigung, weniger Alkohol zu trinken. "Der rennt den ganzen Tag rum, scheißt mir ins Hirn wie so ein Sektenführer. Ich hab dem nichts unterschrieben", stellte sie klar. "Als wäre das ein Umerziehungscamp und er bestimmt, was alle machen müssen. Da nehm ich nicht dran teil. Ne derartige Gehirnwäsche brauch ich nicht - von niemandem und von DEM schon gar nicht."

Irgendwann wurde doch noch gespielt - MIT Claudia, die aber aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit nur anfeuern durfte. Ronald brach wippend ab. "Ich find das Spiel zum Kotzen. Es ist die Kombination aus der Bewegung mit dem Liegen auf dem Bauch und dem Kopf-nach-oben-reißen." 

Team Yotta mit Tobi, Janine und Claudia gewann, war damit safe. Mecker-Matze on fire: "Aufgeben ist schlimmer als verlieren!" 

"Nicht für 100 Millionen möchte ich mit DEM noch eine Nacht unter einem Dach nächtigen", stellte Claudia Obert gegenüber Bastian Yotta klar.
"Nicht für 100 Millionen möchte ich mit DEM noch eine Nacht unter einem Dach nächtigen", stellte Claudia Obert gegenüber Bastian Yotta klar.  © Sat.1

Ronald wird rausgewählt - Matthias kriegt 'nen Heulkrampf

Man möchte ihn beinahe trösten kommen: Matthias Mangiapane (36) geht Claudias Verhalten zu weit.
Man möchte ihn beinahe trösten kommen: Matthias Mangiapane (36) geht Claudias Verhalten zu weit.  © Sat.1

Ronald und Carina waren automatisch in der "Exit Zeremonie" nominiert, da Yotta auch als Kapitän der Verlierer gesichert war. 

Janine, Tobi und Bastian wählten Spielabbrecher Ronald, Claudia gab ihre Stimme etwas überraschend an die Blondine mit den... Bastian, hilf uns... "Riesentitten", genau. (*Danke)

"Ich bin ein bisschen traurig, es war wirklich ein Paradies hier und ich hab die Leute ins Herz geschlossen. Es war ganz großes Kino", so der 61-Jährige, für den es zurück nach Brasilien ging.

Doch dann ging es erst so richtig los. Im Außenbereich der Villa platzte Matze (*wem sonst) der Kragen. "Die [Claudia, Anm. d. Red.] hat wirklich gegen Carina gestimmt, die Drecksau."

Und heulend im Einzelinterview: "Ich war wirklich schockiert, dass sich Claudia gegen Carina gestellt hat (...) Mir hat es einfach gezeigt, dass ich die geilsten Freunde ever hab und niemals solche Menschen wie sie in meinem Umfeld haben möchte, niemals."

Auch das Bachelor-Babe, das trotz des Obertschen Gegenwindes bleiben durfte, hätte Claudias Stimme nicht erwartet. "Wo fast alle gegen sie waren, war ich eine der Einzigen, die sie immer in Schutz genommen hat. Und zum Dank nominiert sie mich, da war ich echt enttäuscht. Für mich ist das Thema mit Claudia beendet, die soll ihr Ding machen, ich mach mein Ding. Ich nehm sie nicht mehr in Schutz, ich helfe ihr nicht mehr."

Für Matthias ging es danach sofort ins Bett, denn "Ich will die F***e nicht sehen!" Gute Nacht und bis nächste Woche!

Titelfoto: Sat.1

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