MDR-Riverboat: Dieser GZSZ-Star flog von der Schule

Leipzig - Er war lange Jahre DER GZSZ-Hottie überhaupt, verdreht danach den Mädels bei "Berlin, Berlin" den Kopf und ritt später fünf Jahre in Bad Segeberg als "Winnetou" durch die Prärie: Jan Sosniok (52) galt als Schwiegermutters Liebling! Nun verriet er aber: Er war alles andere als ein Musterschüler und flog sogar von der Schule!

Jan Sosniok spielte neben DSDS-Moderator Alexander Klaws (l.) den Winnetou in Bad Segeberg.
Jan Sosniok spielte neben DSDS-Moderator Alexander Klaws (l.) den Winnetou in Bad Segeberg.  © Marcus Brandt/dpa

"Was warst Du denn für ein Rowdy?", warf Riverboat-Moderatorin Kim Fisher (50) da auch gleich in der Talkrunde. Denn bei selbiger war der Schauspieler zu Gast und geriet ins Plaudern über seine Jugendsünden. 

Dabei gestand er auch, dass er schon als kleiner Junge die Schule verlassen musste. "Also…ähm...na ja, sagen wir mal so: Man hat mir nahe gelegt, von der Schule zu gehen. Ich bin gegangen worden, ungefähr in der sechsten Klasse", so Sosniok. "Ich war rebellisch. Es gab auch Leute, die mochten mich genau deswegen. Später war ich dann ganz artig, nett und gezüchtigt und habe meinen Realschulabschluss gemacht."

Geläutert war der erfolgreiche Mime danach allerdings noch lange nicht! Denn auch auf seiner nächsten Schule, an der die Fachhochschulreife erlangen wollte, glänzte er nicht unbedingt immer mit Anwesenheit! 

"Und dann bin ich an die Hauswirtschaftsschule gegangen, weil ich mich dafür schon immer interessiert habe. Ich wollte Modedesign studieren. Ich habe immer meine Sachen selber genäht und empfand das für mich als einen sehr bequemen Weg, meine Fachhochschulreife zu erlangen", erinnerte er sich. Weil Sosniok aber hin und wieder fehlte, musste er sogar noch eine Klasse wiederholen.

Seine Schulnoten waren gar nicht das Problem

"Das lag nicht an meinen Noten, sondern mehr an meinen Fehlstunden. Wir waren ja nur zwei Jungs und 27 Mädchen. Die Fehlstunden hatten wir, weil wir beide Punks waren. Nadeln in den Ohren, lila Haare und so und dann standen wir da und haben Eclairs gebacken." 

Und weiter: "Dass ich gefehlt habe, war meine eigene Schuld. Ich bin immer morgens zur Schule getrampt. Die Schule war 25 km entfernt und es war eine bequeme Art zu reisen, weil ja alle an meiner Straße vorbeikamen, die auch zur Schule mussten. Das Problem war nur: Wenn man zwei Minuten zu spät war, waren alle durch. Und dann kam ich nicht mehr pünktlich zum Unterricht. So haben sich 96 Fehlstunden angesammelt. Und dann musste ich das Jahr wiederholen."

Die Kurve hat er dann übrigens durch die Teilnahme an einem Modelcontest 1992 bekommen. Das war der Beginn seiner Karriere und ab 1994 flimmerte er dann bei Deutschlands beliebtester Daily-Soap über die Mattscheibe.

Von 1994 bis 1998 war er erstmals bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu sehen.
Von 1994 bis 1998 war er erstmals bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu sehen.  © imago images / STAR-MEDIA

Die letzte Riverboat-Folge könnt Ihr Euch >>> hier noch einmal anschauen. 

Titelfoto: imago images / STAR-MEDIA

Mehr zum Thema TV & Shows:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0