Wegen Corona: "Bergdoktor"-Star feiert Geburtstag im Riverboat!

Leipzig - Wer mitten im zweiten Lockdown Geburtstag hat, kann nicht groß feiern. "Der Bergdoktor"-Star Rebecca Immanuel hat dafür allerdings eine ganz eigene Art und Weise gefunden, ihren 50. Ehrentag doch noch ein wenig zu feiern. Sie kam einfach ins "Riverboat"!

Rebecca Immanuel war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und feierte dort ganz einfach mal ihren Geburtstag.
Rebecca Immanuel war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und feierte dort ganz einfach mal ihren Geburtstag.  © Britta Pedersen/dpa

"Erst einmal herzlichen Glückwunsch von uns. Wir müssen Feuerzeuge hochhalten, wir dürfen wegen Corona nicht singen im Studio", so Moderator Jörg Kachelmann (62) in der Talkrunde. "Haben Sie keine Freunde und Familie, dass Sie Ihren Geburtstag mit uns verbringen müssen?" 

Na, da stichelt aber jemand, findet auch Immanuel. "Herr Kachelmann, was für eine verwegene Frage! Ganz im Gegenteil, es gibt so viele Menschen, die uns so treu zur Seite stehen, Krankenschwestern, Busfahrer, Polizisten - und die arbeiten auch an ihrem Geburtstag. Ich finde das ganz, ganz toll, dass ich heute hier sein darf." 

Aber auch, wenn keiner der Schauspielerin, auch bekannt aus der Erfolgsserie "Edel & Starck", ein Ständchen singen durfte, ihre Kollegen vom "Bergdoktor" schickten Immanuel immerhin viele Grüße per Videobotschaft. 

Das rührte die Schauspielerin zu Tränen. "Ich muss weinen. Das ist ja sooo süss. Und die Schlawiner haben mir nichts verraten." Naja, sonst wäre es ja auch keine Überraschung mehr gewesen.

Rebecca Immanuel über ihre Rolle: "Beim Spielen kannst du auf die Kacke hauen"

Dabei kam die Schauspielerin, hier bei Dreharbeiten zur ARD-Serie "Die Eifelpraxis", auch auf ihre Rolle in "Der Bergdoktor" sowie die Arbeiten beim Dreh zu sprechen.
Dabei kam die Schauspielerin, hier bei Dreharbeiten zur ARD-Serie "Die Eifelpraxis", auch auf ihre Rolle in "Der Bergdoktor" sowie die Arbeiten beim Dreh zu sprechen.  © Jens Kalaene/dpa

"Weiß man eigentlich schon vorher, wenn man so eine Rolle annimmt, dass es gut wird? Irgendwie gibt es doch immer einen Blödmann im Team", wollte Kachelmann - bezogen auf das "Bergdoktor"-Team - wissen.

"Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus, finde ich", lautete Immanuel ganz simple Antwort. "Und ich finde, Hans Sigl ist ein wirklich hervorragender Gastgeber am Drehort und da ist es gar nicht möglich, dass man blöd wird. Die Produktion legt großen Wert darauf, dass alle würdig und wertschätzend miteinander umgehen und das wirkt sich auch auf dem Bildschirm aus."

Beim Bergdoktor spielt Immanuel ihre Rolle "Dr. Vera Fendrich" heute sehr gern. 

Das war anfangs allerdings gar nicht so. "Sorry, ich muss mal lachen. Ich muss sagen, ich habe das Drehbuch bekommen vor neun Jahren und es war nur auf eine Episodenrolle ausgelegt. Es sollte gar nicht weiter gehen mit mir und Dr. Kahnweiler. Und ich dachte: 'Boah, wie garstig ist die denn? Wenn ich das spiele, wird mich niemand mehr in Deutschland besetzen und mögen'", so die Angst der frisch gebackenen 50-Jährigen.

"Am Drehort haben aber alle schallend gelacht, als wir gespielt haben und dann wurde ich ein halbes Jahr später angerufen, ob ich weiterdrehen möchte. Ich meine, wer will denn schon mit so einer Frau liiert oder befreundet sein? Keiner! Da kannst du beim Spielen so richtig auf die Kacke hauen. Das ist schon toll."

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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