Getrennte Betten! Was ist da los bei "In aller Freundschaft"-Star Alexa Maria Surholt?

Leipzig - Seit mehr als 30 Jahren zusammen, seit 2016 verheiratet, ein gemeinsamer Sohn und - getrennte Schlafzimmer! So lautet die Beziehungsbilanz von "In aller Freundschaft"-Star Alexa Maria Surholt (52). Die Schauspielerin ist seit Folge Eins in der Sachsenklinik dabei. Aber ihr Privatleben bleibt bei ihr normalerweise auch privat. Im Riverboat verriet sie nun aber zumindest, wie sie sich mit ihrem Mann bettet.

Alexa Maria Surholt (52) spricht normalerweise nur selten über Privates - im Riverboat ließ sie nun aber die Hüllen fallen.
Alexa Maria Surholt (52) spricht normalerweise nur selten über Privates - im Riverboat ließ sie nun aber die Hüllen fallen.  © Jan Woitas/dpa

Nämlich getrennt! Für die Schauspielerin ist das ein Garant für eine funktionierende Ehe.

"Ich bin in einem Alter, wo man keinen Wecker mehr stellen muss und ich wache trotzdem auf. Für mich ist wirklich der schönste Luxus, im Bett Kaffee zu trinken und in einem Berg Zeitungen zu verschwinden. Ich lese Zeitungen wirklich am liebsten als Zeitung und nicht digital. Und ich liebe es, am Donnerstag mit einer großen deutschen Wochenzeitung unter einem Berg Papier zu verschwinden", erzählt sie im Gespräch mit Jörg Kachelmann (62), der Surholt interviewte.

Und ihr exzessiver Zeitungsgenuss ist auch ein Grund dafür, dass sie und ihr Mann getrennte Schlafzimmer haben. "Denn er hasst es, im Bett zu lesen. Ich kann dann schön auf seiner Seite im Bett die abgelesenen Seiten ablegen. Wir haben zwei getrennte Zimmer, weil das einfach, glaube ich, die Beziehungslösung schlechthin ist", findet Surholt.

"Wir kennen uns so gut über diese vielen Jahre - ich glaube, da gibt es eigentlich nichts mehr, was ich nicht auch vor ihm tun würde. Aber jeder Mensch kennt dieses Bedürfnis nach Rückzug und alleine sein wollen. Das kann man auch tun, ohne den anderen zu beleidigen oder zu brüskieren. Wenn die Tür zu ist, ist sie zu." Eigentlich nicht die schlechteste Idee, oder?

Ist "Die Böse" besser als "die Langweilige"?

Alexa Maria Surholt (52) ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Sachsenklinik.
Alexa Maria Surholt (52) ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Sachsenklinik.  © MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Es war auch nicht die schlechteste Idee der Schauspielerin, vor mittlerweile mehr als 20 Jahren die Rolle der Verwaltungschefin Sarah Marquardt in der Sachsenklinik anzunehmen.

"Sie spielen nun schon so lange in der Sachsenklinik. Manche anderen Schauspieler sagen dann früher oder später: 'Ich musste aussteigen, ich hab gespürt, ich bin in einer Schublade und wollte doch noch Shakespeare spielen…", so Kachelmann im Gespräch mit ihr.

Ihre langjährige Rolle bedeutet für die gebürtige Erlangerin aber nicht, dass sie nur die Marquardt geben kann. "Also, das schließt sich ja nicht aus, weiterhin Shakespeare zu spielen. Der Vorteil ist dann, dass man nicht davon leben muss, sondern sagen kann, ich mache es aus Leidenschaft".

Was ihre Lieblings-Charaktere angeht, hat sie eine besondere Vorliebe: "Des Weiteren: In die Schublade muss man erst einmal reinkommen, aus der man dann wieder aussteigt. Und bei bestimmten Charakteren, und wie die so angelegt sind, denkt man dann gerne an mich. Wenn man dann sagt: 'Die Böse' und denkt dabei an mich - heeeerrrrlich! Besser als 'die Langweilige', oder?"

Sehr einleuchtend Frau Marquardt, sehr einleuchtend!

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

Mehr zum Thema Riverboat:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0