Ilka Bessin beim Riverboat: Musik-Panne, Frotzeleien und die Länge von Kachelmanns Fingern

Leipzig - Komikerin Ilka Bessin (50) ist am Freitagabend erneut im Riverboat zu Gast gewesen - und es wurde natürlich wieder viel gelacht. Womit aber selbst die Talkshow-erfahrene "Cindy aus Marzahn"-Darstellerin nicht rechnen konnte: eine Musik-Panne!

Ilka Bessin (50) war am Freitag zu Gast im Leipziger Riverboat. (Archivbild)
Ilka Bessin (50) war am Freitag zu Gast im Leipziger Riverboat. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

Mitten im Gespräch über ihre neue Show "Blöde Fragen - Blöde Antworten" ertönte unvermittelt der bekannte Riverboat-Sound. Die Melodie signalisiert: Die Sendung geht zu Ende - eigentlich. Dementsprechend verabschiedete sich Ilka Bessin als letzter Gast der Runde also, bedankte sich bei allen, es wurde applaudiert.

Doch in den Applaus und die allgemeine Schlussstimmung hinein rief Moderator Jörg Kachelmann (64) plötzlich mehrmals: "Nein! Nein! Die Musik ist falsch! Die Musik ist zu früh gekommen!"

Verwirrung im Studio: "Ich habe mich schon mal verabschiedet und alles gesagt, damit ich auch zu Wort komme", sagte die Comedypreis-Gewinnerin daraufhin und wusste noch: "Ich war letztes Mal hier, ich weiß nicht, ob Ihr Euch daran erinnert, da lief die Musik und ich hatte irgendwie eine Frage beantwortet und dachte so: 'Oh Gott, ich will auch noch so viel erzählen."

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Erklärend wiederholte der Gastgeber erneut: "Die Musik ist zu früh gekommen." Da konnte sich die 50-Jährige den Kommentar nicht verkneifen: "Oh Gott, das ist auch so ein Satzbau, die Musik...", setzte sie an und machte eine wegwerfende Bewegung mit den Händen, woraufhin großes Gelächter ausbrach. Als Reaktion fasste sich Kachelmann an die Wangen und sagte: "Jetzt werde ich..." - "Oooh wird er rot der Herr Kachelmann", führte Bessin den Satz fort.

"Da fragen Sie mich, warum mein Programm 'Blöde Fragen - Blöde Antworten' heißt"

Jörg Kachelmann (64) und Kim Fisher (53) führten gemeinsam durch den Abend.
Jörg Kachelmann (64) und Kim Fisher (53) führten gemeinsam durch den Abend.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Überraschend mit mehr Zeit beschenkt, dachte die gebürtige Brandenburgerin über weitere Gesprächsthemen nach und kam dabei auf Kachelmanns "verwurstete Finger" zu sprechen. Damit spielte sie offenbar auf eine vor der Sendung geführte Unterhaltung zwischen den beiden an.

"Ich habe nur gesagt, dass meine Finger mir früher länger vorkamen als heute, mehr habe ich nicht gesagt", stellte der TV-Mann verteidigend klar. "Also da muss ich dazu sagen, wir kannten uns vorher nicht, Sie können sich vorstellen, wir lernen uns kennen und er erzählt mir, dass seine Finger früher länger waren, da fragen Sie mich, warum mein Programm 'Blöde Fragen - Blöde Antworten' heißt...", frotzelte die 50-Jährige weiter.

Als der Comedy-Star schließlich im Redefluss über das Thema Liebe war, ertönte die Riverboat-Melodie erneut - nun allerdings zum richtigen Zeitpunkt. "Jetzt verabschieden wir uns aber, die Musik wird zum zweiten Mal gespielt!", so Bessin.

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Dazu kam Moderatorin Kim Fisher (53) dann eine Idee: "Komm, das war doch jetzt ein gutes Timing. Eigentlich müssten wir das mal als Running Gag mit Dir immer wieder machen."

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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