Im Riverboat: Jörg Kachelmann bezeichnet Wolfgang Stumph als "verschrobenen Besen"!

Leipzig - Von der Tochter zur Kollegin: Was in vielen Familienunternehmen schon schwierig genug ist, hat auch Schauspielstar Wolfgang Stumph (74) in den vergangenen Jahren durchgemacht - aber vor der Kamera. Immer wieder steht er gemeinsam mit seiner Tochter Stephanie (36) vor dieser und lernt sie so von einer ganz anderen Seite kennen!

Schauspieler Wolfgang Stumph (74) sprach in der Talkrunde im MDR Riverboat über die Zusammenarbeit mit seiner Tochter Stephanie (36).
Schauspieler Wolfgang Stumph (74) sprach in der Talkrunde im MDR Riverboat über die Zusammenarbeit mit seiner Tochter Stephanie (36).  © Screenshot/MDR-Riverboat

Das erzählte er in der Talkrunde im MDR Riverboat bei Jörg Kachelmann (62) und Kim Fisher (51). 

Da ging es natürlich um seinen Beruf als Schauspieler und vor allem darum, wie gut die Zusammenarbeit vor und hinter der Kamera mit seiner Tochter Stephanie funktioniert.

"Wie hat sich die Hierarchie zwischen Ihnen und Ihrer Tochter, die ja die Christiane in 'Stubbe - von Fall zu Fall' spielt, verändert", wollte Kachelmann von dem Schauspielstar wissen. "Früher war sie einfach nur Ihre Tochter, das Kind und heute ist sie die Schauspielerin auf Augenhöhe."

Schon seit Jahren arbeiten Vater und Tochter auch immer wieder gemeinsam als Schauspieler. "Sie ist schon sehr lange die Kollegin auf Augenhöhe und das merke ich auch am Set", gibt Stumph zu. 

"Sie behandelt mich dann als jemanden, der die Verantwortung hat und sie sagt mir auch ihre Meinung. Das ging aber schon bei den ersten Drehs zu 'Stubbe' los, wenn sie dann am Set die Augen verdrehte und sagte: 'Woooolfgang', dann wusste ich schon Bescheid, ich muss es diplomatischer machen."

Wolfgang Stumph über verpasste Chancen: "Das hätte ich gerne gemacht"

Wolfgang Stumph (74) verriet im Riverboat: Er möchte sich selbst treu bleiben.
Wolfgang Stumph (74) verriet im Riverboat: Er möchte sich selbst treu bleiben.  © Screenshot/MDR-Riverboat

Beruflich und privat war und ist es für den Dresdner das Wichtigste, mit sich selbst im Reinen zu sein. "Sich treu zu bleiben in dem was man macht und auch die Verantwortung zu haben, was man macht, wenn einem die Gunst der Zuschauer so treu ist" sei sein Ziel. "Deswegen bin ich da unbequem in den Dingen, die mir angeboten werden, was ich davon so mache oder machen sollte."

Das wollte Kachelmann dann genauer wissen. "Sie lehnen auch Dinge ab und sind ein verschrobener Besen?" Da konnte Stumph dann nur zustimmen.

"Bedauerlicherweise, ja, auch manchmal zeitlich. So wie 'Weissensee'. Da hatte ich schon zwei Filme parallel und konnte da leider nicht zusagen. Ich hatte zwei Filme schon parallel und es war ja damals schon als Reihe geplant. Das konnte ich zu 'Stubbe' nicht noch verkraften", gibt der Schauspieler zu. 

"Heute gibt es Dinge, wo ich denke: 'Schade, Mensch, das hätte ich gerne mitgemacht.' Und da ich niemanden habe, der für mich absagt, muss ich das dann immer als Ich-AG diplomatisch machen und sehr aufpassen, dass ich niemanden verletze."

Titelfoto: Screenshot/MDR-Riverboat

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