Ingo Lenßen im Riverboat: "Mir wurde fünfmal die Nase gebrochen!"

Leipzig - In der Talkrunde des MDR-Riverboats berichtete Anwalt und Schauspieler Ingo Lenßen über sein einstiges Hobby und dessen Spuren an seinem Körper. Auch zur aktuellen #allesdichtmachen-Debatte äußerte sich das beliebte TV-Gesicht.

Ingo Lenßen (60) hat 30 Jahre lang Eishockey gespielt - und
Ingo Lenßen (60) hat 30 Jahre lang Eishockey gespielt - und  © Screenshot MDR Riverboat

Wie der 60-Jährige gegenüber Moderatorin Kim Fisher (52) gestand, hat er über 30 Jahre lang Eishockey gespielt. Ein gefährlicher Zeitvertreib!

"Mir wurde dabei fünfmal die Nase gebrochen. Wir hatten damals keinen Gesichtsschutz. So war das damals. Meine Zähne sind auch nicht meine Zähne, oben sind 'ne Menge falsch, unten sind alle echt", gab Ingo Lenßen, der vor allem durch die Kultserie "Lenßen & Partner" bekannt wurde, unverblümt zu. Da hat der Zahnarzt aber gute Arbeit geleistet!

Auch in Sachen Corona-Kritik scheut der TV-Anwalt die Konfrontation nicht.

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"Die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind in Deutschland ein großes Gut. Weil wir gerade über die Schauspielkollegen gesprochen haben: Ich wünsche mir vor allem eins: Dass wir offener miteinander diskutieren.

Und ich glaube, man muss den Kollegen auch mal zugestehen, dass sie ihre Meinung äußern. Und ich erwarte, dass wir uns damit auseinandersetzen, was Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und so weiter gesagt haben", ist die Meinung des 60-Jährigen zum #allesdichtmachen-Gate.

Ingo Lenßen über Corona-Kritik: "Respekt ist Maßstab für Miteinander!"

"Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut", befindet TV-Anwalt Ingo Lenßen (60).
"Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut", befindet TV-Anwalt Ingo Lenßen (60).  © Sebastian Gollnow/dpa

Mehrere Schauspieler wie Makatsch, Liefers und Ulrike Folkerts hatten sich in Statements auf Social Media unter dem Hashtag #allesdichtmachen über die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus lustig gemacht.

Es folgte ein Shitstorm und harsche Kritik an der Aktion.

"Ich glaube, dieses 'Mund verbieten', das viele im Moment haben und pflegen, ist mal komplett falsch. Und auch, dass man jeden, der Kritik übt, in die Ecke der Querdenker stellt - das ist mal nicht in Ordnung für unsere Meinungsfreiheit", befindet Lenßen.

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Auch während einer Pandemie sollte der Maßstab für ein menschliches Miteinander Respekt sein, so der Anwalt.

Zwar verstünde auch er nicht alle Regelungen und aktuellen Gesetze - findet aber trotzdem, dass die Bevölkerung diese in der aktuellen Situation unbedingt braucht.

Titelfoto: Screenshot MDR Riverboat

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