Inka Bause möchte nicht, "dass wir uns alle danach richten, wer Angst hat sich zu impfen"

Leipzig - Am 11. Dezember tritt Inka Bause (53) in Arnstadt auf. Es ist eines der weniger Konzerte, das aktuell noch stattfinden darf, unter strengen Bedingungen und mit nur wenigen Gästen. Im "Riverboat" erklärte die Sängerin nun, wie die Show ermöglicht wird - und warum sie sie trotz Kritik durchziehen möchte.

Inka Bause (53) war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und sprach dort über ihr anstehendes Konzert in Arnstadt.
Inka Bause (53) war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und sprach dort über ihr anstehendes Konzert in Arnstadt.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Eigentlich sollte Inka Bause auf "Lebenslieder"-Tournee sein. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen wurden ihre Auftritte jedoch verschoben. Alle, bis auf einen: Am 11. Dezember wird sie im "Theater im Schlossgarten" in Arnstadt zu sehen sein.

"Wir sind selber fassungslos", gestand die Sängerin nun zu Gast im "Riverboat". "Wir telefonieren jeden Tag und wundern uns, dass die stattfindet."

Aufgrund der Corona-Lage gelten für das Konzert strenge Regelungen: Lediglich 150 Gäste sind zugelassen, es gilt die 2G-Regel.

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Dass die Show stattfindet, habe zum einen damit zu tun, dass das Theater auf Fördergeldern sitzt, die noch in diesem Jahr genutzt werden müssen.

"Und ich habe mich jetzt einfach dafür entschieden, dass meine Musiker an diesem Abend Geld verdienen", sagte Bause.

Inka Bause: "Ich möchte niemanden zum Impfen zwingen"

Ihre Entscheidung, das Konzert auch in der aktuellen Zeit durchzuführen, traf bei Moderator Jörg Kachelmann (63) auf einiges an Zustimmung.
Ihre Entscheidung, das Konzert auch in der aktuellen Zeit durchzuführen, traf bei Moderator Jörg Kachelmann (63) auf einiges an Zustimmung.  © MDR/Kirsten Nijhof

Die Entscheidung, in der aktuellen Zeit ein Konzert zu veranstalten, blieb natürlich nicht ohne Kritik.

Inka Bause will dennoch daran festhalten. "Ich möchte mich für meine Musiker, für das Theater, für die Caterer und alle anderen Gewerke entscheiden und entscheide mich gegen die, die nicht geimpft sind und nicht kommen können. Und ich denke, dass soll man in diesen Zeiten auch mal tun."

Sie wolle niemanden dazu zwingen, sich impfen zu lassen. "Es ist eine freie Entscheidung. Aber ich möchte nicht, dass wir alle anfangen uns danach zu richten, wer Angst davor hat sich zu impfen."

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Moderator Jörg Kachelmann (63) war in diesem Moment ganz bei ihr. "Es wäre schon gut, wenn alle geimpft wären, weil dann die Krankenhäuser nicht so voll wären. Meine Mutter hätte einen Platz, wo sie hingehen könnte, wenn ihr jetzt was passieren sollte."

Titelfoto: Montage: MDR/Kirsten Nijhof + Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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