Johannes B. Kerner: So wird die DFB-Elf bei der EM 2021 abschneiden

Leipzig - Er wusste bereits als Kind, dass er Sportreporter werden will, heute gehört er zu den ganz Großen seiner Zunft: Johannes B. Kerner (56) war am Freitag zu Gast in der MDR-Talkshow "Riverboat" und sprach dort nicht nur über die Anfänge seiner Karriere, sondern gab auch gleich noch seinen Tipp für die EM 2021 ab.

Johannes B. Kerner (56) war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und sprach dort nicht nur über seine Karriere, sondern auch die Chancen der DFB-Elf bei der EM 2021.
Johannes B. Kerner (56) war am Freitag zu Gast im "Riverboat" und sprach dort nicht nur über seine Karriere, sondern auch die Chancen der DFB-Elf bei der EM 2021.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa

"Also, ich könnte da jetzt total ins Detail gehen", erwiderte Kerner zunächst auf die Frage seines Moderatoren-Kollegen Jörg Kachelmann (62), wie denn die deutsche Nationalelf bei dem Turnier abschneiden wird. Sein Tipp fiel dann allerdings doch relativ kurz aus: "Ich sage mal: bis zum Halbfinale. Das hoffe ich."

Er sei sich darüber im Klaren, dass Deutschland bereits in der Gruppenphase auf Portugal und Frankreich trifft "und das kann auch total schiefgehen." Dennoch: "Ich wünsche der deutschen Mannschaft, dass sie total weit kommen und am Finaltag noch dabei sind."

Es war jedoch nicht das einzige Fußball-Thema, das während der Show besprochen wurde, denn Kachelmann und Kerner gingen auch auf die Anfänge des ehemaligen Fußball-Kommentators ein.

Schon auf dem Bolzplatz hat Kerner kommentiert

Kerner im Gespräch mit Moderator Jörg Kachelmann (62). Dass er es so weit brachte, habe er Menschen zu verdanken, die ihn förderten, sagte er.
Kerner im Gespräch mit Moderator Jörg Kachelmann (62). Dass er es so weit brachte, habe er Menschen zu verdanken, die ihn förderten, sagte er.  © Screenshot/MDR

Dabei erinnerte sich Kerner, dass er bereits zum Ende seiner Grundschulzeit gewusst habe, was er später mal werden wolle. "Das stimmt einfach und das ist die wahre Geschichte. Ich wollte immer Sportreporter werden."

Der Sport, die Arbeit als Journalist, die Bundesliga - all das sei für ihn die große, weite Welt gewesen. "Wenn wir gegen Garagentore und auf Fußballplätzen gebolzt haben, habe ich immer kommentiert", erzählte er.

Dass er es schließlich so weit geschafft hat, gab der Moderator offen zu, habe er Menschen zu verdanken, die ihn sowohl förderten als auch forderten. "Mein Sportchef war Jochen Sprentzel (77, Anm. d. Red.). Und der hat immer auf junge Leute gesetzt."

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Nicht nur Kerner, sondern auch andere erfolgreiche Sportkommentatoren und Moderatoren seien unter Sprentzel herangewachsen, wie beispielsweise Anne Will (55).

Nur eine Show bezeichnete der Moderator während der Talkrunde als "unglückliches Engagement": Seine eigene Sendung "Kerner", die von 2009 bis 2011 bei Sat.1 lief. "Das war in meiner beruflichen Laufbahn eine Delle", fasste es Johannes B. Kerner zusammen.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa

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