Riverboat: Kann Thorsten Havener wirklich Gedanken lesen?

Leipzig - Das "Riverboat" legte am Freitagabend wieder mit hochkarätiger Belegschaft im MDR ab. Unter anderen mit dabei: Gedankenleser Thorsten Havener (48) und Ex-Topmodel Sara Nuru (31).

Körperleser und Mentalkünstler Thorsten Havener war am Freitag zu Gast im "Riverboat".
Körperleser und Mentalkünstler Thorsten Havener war am Freitag zu Gast im "Riverboat".  © Screenshot/MDR

Einmal in den Kopf des Gegenübers schauen können - wer würde diese Gabe nicht gerne besitzen? Körperleser und Mentalkünstler Thorsten Havener kann das. 

Nun, zumindest ist er Profi darin, Zeichen, Gesten und Körpersprache der Menschen zu lesen. "Innere Haltung ist äußere Handlung", so Havener. 

"Wer routiniert ist, kann sehr wohl beobachten, was das Gegenüber denkt. Dabei sucht man nicht nach Gesten, sondern achtet auf Veränderungen." Und wie das auch im Alltag funktionieren kann, zeigt Havener in seinem mittlerweile sechsten Buch "Ich sehe das, was du nicht sagst. Körpersprache verstehen – Menschen lesen".

Die subtile und feine Körpersprache eines Gasts fiel ihm in der Talkrunde ganz besonders auf: "Als ich mit Jörg Kachelmann sprach, da ist mir im Augenwinkel 'Sunrise Avenue'-Frontmann Samu Haber (44, Anm. d. Red.) aufgefallen, der immer genickt hat und voll bei der Sache war", sagte Thorsten Havener nach der Aufzeichnung. "Das hat mich sehr gefreut."

Ebenfalls mit von der Partie: Sara Nuru, die unter anderem darüber sprach, warum sie sich von der Mode-Industrie abgewendet hat.
Ebenfalls mit von der Partie: Sara Nuru, die unter anderem darüber sprach, warum sie sich von der Mode-Industrie abgewendet hat.  © Henning Kaiser/dpa

Eine, die sich auch von ihrer Intuition leiten ließ, ist Ex-Model Sara Nuru. Die 31-Jährige gewann vor elf Jahren als erste "Person of Color" Heidi Klums Casting Show "Germany's Next Topmodel". 

Nach vier Jahren Modelkarriere entschied sich Nuru, zu ihren äthiopischen Wurzeln zurückzukehren. Bei einem Job wurde dem Model gesagt, ihr Hüftumfang von 94 Zentimetern sei zu groß. "Da erkannte ich, dass nicht ich das Problem bin, sondern das System." Sara Nuru handelt heute mit fairem Kaffee aus Äthiopien.

Titelfoto: Montage Screenshot/MDR + Henning Kaiser/dpa

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