Riverboat: Nur 400 Mark im Monat - So bodenständig wuchs Versandhaus-Erbe Frank Otto auf!

Leipzig - Mit seiner inzwischen beendeten Beziehung zu "Germany's Next Topmodel"-Teilnehmerin Nathalie Volk (24) sorgte Frank Otto (64) zuletzt für einige Schlagzeilen. Nun war er im "Riverboat" zu Gast, um über seine Kindheit und Jugend zu plaudern.

Frank Otto (64) ließ im Riverboat seine Kindheit Revue passieren.
Frank Otto (64) ließ im Riverboat seine Kindheit Revue passieren.  © Screenshot ARD-Mediathek

Denn die meisten Menschen dürften den 64-Jährigen nicht als Ex-Partner des Nachwuchsmodels kennen, sondern als schwerreichen Versandhaus-Erben und Medien-Unternehmer.

Wie er Kim Fisher (52) in der Talkshow verriet, war ihm als Kind gar nicht bewusst gewesen, wie gut er es mit seinem Vater Werner (†102) als Gründer des "OTTO Versandhandels" erwischt hatte.

"Ich wusste schon, für welches Unternehmen mein Vater stand, ich wusste nur nicht, was das bedeutet", erinnerte sich Frank.

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Während andere Kinder in seinem Alter mit glänzenden Augen in den OTTO-Katalogen blätterten, saß er quasi direkt an der Quelle. Irgendwann war ihm dann klar geworden: "Oh, das muss wohl was Besonderes sein!"

Mit dem Familiennamen Otto kam aber auch jede Menge Druck: So erwarteten die Lehrer stets die besten Leistungen von Frank, besonders in Mathe. Mit dieser Erwartungshaltung kam er nicht immer klar - immer wieder kam es zu Reibereien mit Erziehern und Lehrern, zweimal flog er sogar vom Internat.

Lange hatte Frank sich im Schatten seines Vaters gesehen, ihm war es schwergefallen, seine eigene Identität zu entwickeln. Schließlich wandte er sich vom Familienunternehmen ab und der Kunst zu. Seine erste Ausbildung zum Restaurator war für ihn somit auch der erste Schritt in sein eigenes, selbstbestimmtes Leben.

Frank musste von rund 400 Mark im Monat leben

Von 2015 bis 2020 datete Frank die 40 Jahre jüngere Nathalie Volk.
Von 2015 bis 2020 datete Frank die 40 Jahre jüngere Nathalie Volk.  © Imagespace/ZUMA Wire/dpa

Trotz seines Wohlstands (die Ottos zählen auch heute noch zu den reichsten Familien Deutschlands) achtete vor allem seiner Vater stets darauf, Frank und seine Geschwister auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

"Rich Kids, wie man das heute nennen würde, so was gab's damals einfach nicht. Hätte mein Vater auch falsch gefunden", erklärte Frank.

Während seiner Restaurator-Ausbildung lebte der Milliarden-Erbe also von 360 Mark Gehalt im Monat und einem zusätzlichen Taschengeld von 36 Mark in einer Wohngemeinschaft.

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Absurde Vorstellung: Wie bei Studierenden aus dem Mittelstand fehlte auch ihm am Ende des Monats das Geld für Essen. So mussten seine Mitbewohner und er bis zum frischen Gehalt oft von Milch und Haferflocken leben. In solchen Notlagen half Werner Otto seinem Sohn dann aber natürlich aus.

Zugriff auf das Familienvermögen erhielt Frank dann erst mit seinem 30. Geburtstag - eine Entscheidung, die er und sein Vater gemeinsam getroffen hatten.

"Ich hab für mich dann so gedacht: 'Super, dass ich darüber jetzt erstmal nicht mehr nachdenken muss!'", resümierte er diese Abmachung. Stattdessen musste er lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Titelfoto: Screenshot ARD-Mediathek

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