Florian Silbereisen glaubt an ein Leben nach dem Tod

Leipzig - Er ist seit Jahren aus dem Schlagerzirkus nicht mehr wegzudenken: Florian Silbereisen (38) ist wohl DAS Gesicht der Samstagabend-Schlagershows. Jetzt war der Sänger und Moderator zu Gast im MDR-Riverboat, sprach unter anderem über seinen Glauben und gab zu, dass er vor der Corona-Krise Google nicht richtig bedienen konnte.

Florian Silbereisen (38) spricht im MDR-Riverboat über seinen Glauben.
Florian Silbereisen (38) spricht im MDR-Riverboat über seinen Glauben.  © Peter Kneffel/dpa

Nach der Zwangspause geht es für den Entertainer jetzt auch langsam wieder los, die Planungen für verschiedene Shows laufen bereits. Viele Projekte, an denen Silbereisen da gleichzeitig arbeitet. "Ich mache viel, das stimmt. Aber ich mache auch schon immer ganz oft nichts und habe mir immer meine Auszeiten genommen", so der Moderator. 

"Diese Pause jetzt habe ich mir natürlich nicht gewünscht, wie wir alle uns die nicht gewünscht haben. Ich darf ja auch immer Sachen machen, die ich gerne machen möchte und so wird es mir nicht langweilig. Weil ich ja nicht machen muss, was ich nicht möchte. Also alles wunderbar." Wenn er "Nichts" macht, dann heißt das für Florian vor allem lesen. 

"Ich liege auf der Couch und lese ein Buch, schaue mal Fernsehen und mache nichts. Und das kann ich extrem gut. Ich höre jede Musik quer durch den Garten. Ich höre aber auch meine Musik - das Album von Thomas Anders und mir. Ich lerne die Songs gerade, es ging ja alles so schnell mit dem Album."

"Ich bete vor Konzerten und Auftritten"

Der Glaube spielt in seinem Leben übrigens eine recht große Rolle. "Jeder hat ja seinen Glauben. Für mich wäre das eine sehr traurige Vorstellung, von Fliegen und Maden entsorgt zu werden", befindet Silbereisen. 

"Ich hoffe, dass es irgendwo noch ein Plätzchen gibt, wo man in meiner Vorstellung auf einer Wolke ein schönes Plätzchen hat und singen kann. Ich glaube, dass es da noch etwas gibt. Die Vorstellung, dass es nach dem Tod einfach zu Ende ist, wäre mir zu traurig. Ich glaube, dass es da jemanden gibt, der mich ein Stück weit begleitet. Oft sagen die Menschen, es sei Zufall, was passiert. Ich sage, es ist Schicksal. Mir hilft das. Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch und wenn was schief geht, denke ich: ‚Für irgendetwas wird es schon gut sein, der wird sich schon was dabei denken, was er da mit mir macht‘." 

Und direkt vor seinen großen Fernsehshows geht dem Schlagerstar noch heute die Düse. Vor seinen Auftritten und Konzerten betet er immer. "Ich bete gerne und mir tut das gut. Manchmal ist es auch nur ein Zwiegespräch. Mir gibt das Ruhe und Sicherheit. Aber das muss jeder für sich entscheiden." 

Während der Zwangspause durch Corona hat der Musiker übrigens einige neue Fähigkeiten entwickelt! "Vor Corona habe ich nicht mal Google hinbekommen, das geht jetzt einigermaßen, ich kann sogar auch FaceTimen und so jetzt."

Und wir erinnern uns: Seit kurzem nennt Silbereisen auch einen Instagram-Account sein Eigen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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