Sorge um "Rote Rosen"-Star Brigitte Antonius: "Weine mir Augen aus dem Kopf"

Lüneburg - Die Schauspielerin Brigitte Antonius (87) hat sich mit einer herzzerreißenden Nachricht bei ihren Fans gemeldet: Die Videobotschaft verfasste sie am Rande der Dreharbeiten zur ARD-Telenovela "Rote Rosen" in Lüneburg.

Brigitte Antonius sitzt am Set der ARD-Telenovela "Rote Rosen".
Brigitte Antonius sitzt am Set der ARD-Telenovela "Rote Rosen".  © Philipp Schulze/dpa

"Es ist schrecklich. Ich weine mir die Augen aus dem Kopf", so die 87-Jährige.

Sie habe sich von ihrem langjährigen Wegbegleiter verabschieden müssen: Ihr Pekinese Pinky, der 15 Jahre in ihrer Obhut war, sei bereits am Donnerstag eingeschläfert worden. "Es war ein Zusammenbruch von allen Funktionen", berichtet Antonius in dem Instagram-Video.

Sie habe nun große Angst davor, nach Hause zu gehen, "weil ich mich so fürchte vor dieser leeren Wohnung ohne Pinky", sagt sie. Dennoch wollte sie sich bei ihren Fans bedanken, für die vielen guten Wünsche, die sie bereits erhalten habe.

Diese würden zumindest ein bisschen helfen.

Schon vor einigen Wochen hatte die Schauspielerin von einem Aufenthalt in der Tierklinik berichtet. Vermutlich hatte ihr Hündchen ein "verstecktes Zwölffingerdarm- oder Magen-Geschwür", berichtete die Schauspielerin.

Damals war sie noch guter Hoffnung, dass Pinky wieder auf die Beine kommen würde (TAG24 berichtete). Doch nun musste sie endgültig Abschied nehmen.

"Ich werde gleich wieder zu Weinen beginnen. Aber ihr müsst mich ja nicht unbedingt heulen sehen", so Antonius.

Wieder Drehpause bei "Rote Rosen"

Die Arbeit am Set der ARD-Telenovela Rote Rosen scheint für die 87-Jährige wenigstens eine kleine Ablenkung zu sein. Doch auch hier steht schon bald die nächste Pause an. In einer Woche werde sie in Hamburg am Auge operiert, "was hoffentlich gut geht", sagt die Schauspielerin.

Zuletzt hatte sie noch in einem Interview betont, wie wichtig ihr die Dreharbeiten seien. Seit 14 Jahren steht Antonius bereits für die Serie vor der Kamera, unter der sechsmonatigen Corona-Pause hatte sie besonders zu leiden.

"Durch die Isolation wird nichts besser", sagte sie. "Und psychische Vereinsamung schädigt die Menschen" (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa (Bildmontage)

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