"Stofferl Wells Bayern": Musiker strawanzt im BR wieder durch den Freistaat

München - Das warten hat ein Ende: Christoph ("Stofferl") Well (60) ist wieder mit seinem Motorrad im Bayerischen Rundfunk auf Tour!

Christoph "Stofferl" Well (60) strawanzt wieder durch den Freistaat. (Archiv)
Christoph "Stofferl" Well (60) strawanzt wieder durch den Freistaat. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa (Bildmontage)

Der Musiker hat sein altes Motorradl mit Beiwagen richten lassen - und damit im Sommer vier neue Folgen "Stofferl Wells Bayern" für den Bayerischen Rundfunk gedreht. 

Das fast historische Motorrad, der Beiwagen voll mit Instrumenten, war vor Monaten bei einer Tour regelrecht abgestürzt. 

"Es ist allein den Berg runtergefahren - der Wind hat es runtergeblasen", sagte Well. 

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Samt sämtlichen Instrumenten. "Jetzt hab ich eine neue Harfe. Die Harfenbauer müssen auch leben", sagte Stofferl Well der Deutschen Presse-Agentur in München

Ab Montag dem 5. Oktober strawanzt er im Bayerischen Rundfunk wieder auf dem reparierten Bike quer durch Bayern - mit den Musikinstrumenten im Beiwagen. 

In der ersten Folge wird auch das kaputte Motorrad zu sehen sein - und wie Well es nach der Reparatur abholt. 

So verbrachte Christoph "Stofferl" Well den Lockdown

Die bayerische Kultband Biermösl Blosn mit Christoph Well (l-r), Hans Well und Michael Well bei einem Auftritt im Jahr 2012.
Die bayerische Kultband Biermösl Blosn mit Christoph Well (l-r), Hans Well und Michael Well bei einem Auftritt im Jahr 2012.  © Daniel Karmann/dpa

Seit 2012 ist Well für den BR mit dem Gefährt erfolgreich durch Bayern unterwegs. 

Mitte der 1980er Jahre war man beim BR nicht so gut auf die Well-Musikfamilie zu sprechen. Damals hatte der Sender Christoph und seine Brüder Michael und Hans, die damals noch als "Biermösl Blosn" firmierten, mit einem Sendeverbot belegt. 

Grund war deren bissigen Anpassung der bayerischen Nationalhymne "Gott mit dir, du Land der Baywa".

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Das Motorrad sei schon im Mai wieder startklar gewesen, berichtete Well. Doch wegen der Corona-Krise habe man die Drehtermine verschoben. 

Wells Alternativprogramm in der Lockdown-Zeit: "Ich habe jeden Tag aus dem Fenster gespielt, auf die Nordseite und auf die Südseite." Um "Punkt sieben abends" habe er angefangen. 

"Das hat den Tag durchstrukturiert", sagt Well. "Am Schluss sind die Nachbarn gekommen und haben mir was vorgesungen."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa (Bildmontage)

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