Howard Carpendale gesteht: "Ich verarsche meinen Enkel gern!"

Leipzig - Howard Carpendale (74) ist nicht nur einer der erfolgreichsten Schlagersänger überhaupt, er ist auch stolzer Vater von zwei Söhnen und vor allem stolzer Opa! Im MDR-Riverboat gab er jetzt ganz private Einblicke in sein Familienleben und plauderte darüber, wie er die gemeinsame Zeit mit seinem Enkelsohn Mads (1) verbringt.

Im Riverboat-Studio brach Gelächter aus, als Howard Carpendale (l.) Anekdoten aus seinem Privatleben erzählte.
Im Riverboat-Studio brach Gelächter aus, als Howard Carpendale (l.) Anekdoten aus seinem Privatleben erzählte.  © Screenshot/MDR

"Du bist ja nun Opa - krabbelst Du mit Deinem Enkel auf dem Boden rum und spielst mit ihm?", wollte Moderatorin Kim Fisher nämlich von dem mittlerweile 74-jährigen Sänger wissen. "Ja, ich mache das schon", erzählte Carpendale und gibt sogar zu: 

"Und ich verarsche ihn gern so ein bisschen. Es ist nicht unbedingt die richtige Erziehung, gebe ich zu. Er brachte mir neulich ein bisschen nassen Sand, da habe ich getan, als ob ich den trinke. Und er sah mich an wie: Das kann doch nicht wahr sein, dass er den jetzt trinkt. Da sagt mein Sohn Wayne, mach das nicht oft, sonst trinkt er Sand. Und das Schönste ist: Wenn er in die Hose macht, gebe ich ihn meinem Sohn Wayne zurück und sage: Jetzt bist du wieder dran."

Auch musikalisches Talent scheint Mads zu besitzen - gepaart mit kindlichem Bewegungsdrang. Und dabei liebt er sogar die Kinderlinder seines Opas! "Ich habe gerade für 'Giraffenaffen', das ist eine bekannte Kinderserie, das Schlumpflied eingesungen für ein Album. Und Mads ist da so begeistert!", so Carpendale. 

Zusammenwachsen von Ost und West "dauert noch"

Der Schlagerstar über seinen ersten Auftritt in Dresden: "Die mögen mich hier nicht."
Der Schlagerstar über seinen ersten Auftritt in Dresden: "Die mögen mich hier nicht."  © Screenshot/MDR

"Und er hat eine Angewohnheit: Wenn er auch nur einen Ton Musik hört, steht er auf und sammelt jeden ein, der um ihn herum sitzt und besteht darauf, dass wir mitten im Wohnzimmer stehen und tanzen. Alles gut soweit. Aber: Wenn einer sich hinsetzt, dann hört er auf, geht hin und holt denjenigen wieder zum Tanzen in den Kreis. Und das geht eine halbe Stunde so. Das ist anstrengend", sagt der Sänger lachend.

Während der Talkshow kam Carpendale auch auf sein Publikum im Osten Deutschlands zu sprechen und erinnerte sich zurück an seinen allerersten Auftritt in Dresden. 

"Ich habe zur Zeit der deutschen Teilung in Südafrika gelebt. Ich bin ein paar Mal durch den Osten mit meinem Auto gefahren und durfte wegen meines südafrikanischen Passes nur wenig auf der Transitstrecke machen. Ich finde die Entwicklung des Zusammenwachsens von Deutschland sehr schön und denke auch, sie dauert noch. Die Menschen, die hier leben in diesem Land haben eine ernsthaftere Einstellung zum Leben und das finde ich sehr schön", so Carpendale.

"Ich werde auch nie meinen ersten Auftritt in Dresden vergessen. Da bin ich in der Pause hinter die Bühne gegangen und sagte zu meinem Manager: 'Die mögen mich hier nicht.' Er sagte: 'In Ostdeutschland wird weniger applaudiert, die hören aufmerksam zu.' Und das fand ich auch sehr schön, weil ich da ein Publikum hatte, das gern zuhört."

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