Dreharbeiten wegen Corona auf Eis: Folgen für Jubiläums-"Tatort"!

München/Köln - Wegen der Corona-Pandemie liegen die Dreharbeiten für eine Reihe von "Tatort"-Krimis auf Eis. Betroffen ist auch der für dieses Jahr vorgesehene Jubiläumsfall zum 50. Geburtstag der Reihe. Es ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund.

Der Jubiläumsfall zum 50. Geburtstag der "Tatort"-Reihe ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund.
Der Jubiläumsfall zum 50. Geburtstag der "Tatort"-Reihe ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund.  © Frank Dicks/WDR/X Filme Creative Pool/dpa

"Der Dreh des zweiten Teils des Jubiläums-'Tatorts' 'In der Familie' in München ruht aufgrund der aktuellen Beschränkungen bis auf Weiteres", berichtete der Westdeutsche Rundfunk in Köln auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. 

Der Bayerische Rundfunk in München verwies ergänzend auf "Pläne, wie die Sendeplanung zum Jubiläum noch gehalten werden könnte. Diese Pläne werden der weiteren Entwicklung der Corona-Situation entsprechend angepasst." 

Die Ausstrahlung war zu Beginn der Dreharbeiten für den Herbst des Jahres 2020 angekündigt worden. Beim ersten Teil führte Dominik Graf Regie, beim zweiten war es Pia Strietmann.

Auch der Dreh zum neuen "Tatort" aus Franken in Bamberg ("Wo ist Mike?") ist gestoppt. 

"Der 'Tatort' aus Franken hat noch keinen festen Sendeplatz. Daher sind wir mit seiner Fertigstellung flexibler", erläuterte eine zuständige Sprecherin des Bayerischen Rundfunks die derzeitige Situation.

"Hier wird es besonders wichtig sein, dass der neue Drehzeitraum ein gefühlt jahreszeitliches Kontinuum der Außenaufnahmen ermöglicht", führte sie weiter aus.

Titelfoto: Frank Dicks/WDR/X Filme Creative Pool/dpa

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