Martin Brambach hofft auf mehr Rampenlicht im Dresdner "Tatort"

Dresden - Für Schauspieler Martin Brambach (53) ist die Figur des Kommissariatsleiters Peter Michael Schnabel im Dresdner "Tatort" noch lange nicht auserzählt.

Schauspieler Martin Brambach am Rande eines Fototermins 2019 in Hamburg.
Schauspieler Martin Brambach am Rande eines Fototermins 2019 in Hamburg.  © Daniel Reinhardt/dpa

"Natürlich hoffe ich, dass sie nochmal mehr im Zentrum einer Geschichte stehen wird", sagte der Darsteller des sächselnden Chef-Ermittlers der Deutschen Presse-Agentur.

Dafür brauche es aber auch ein gutes Drehbuch, ergänzte der Schauspieler.

Laut Brambach geht es nicht immer um die Quantität. "Die Qualität einer Inszenierung beweist sich an der Qualität der Nebenrollen", zitiert er Bertolt Brecht.

"Und im Schatten von guten Kolleginnen zu stehen ist keine Schande." So lässt er den Ermittlerinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) ohne Groll die große Bühne.

"Im Moment bin ich mit der Arbeit in Dresden sehr zufrieden."

Im 11. Fall der beliebten ARD-Krimireihe aus der Elbestadt mit dem Titel "Rettung so nah" (Ausstrahlung 7. Februar) tritt Schnabel mit einer Entscheidung kurz aus dem Hintergrund - und unterstützt seine Ermittlerinnen bei der Suche nach dem Motiv für tödliche Anschläge auf Rettungssanitäter.

Martin Brambach (r.) als Kommissar Arne Brauner in einer Szene des Krimis "Unter anderen Umständen - Das Geheimnis der Schwestern".
Martin Brambach (r.) als Kommissar Arne Brauner in einer Szene des Krimis "Unter anderen Umständen - Das Geheimnis der Schwestern".  © Marion von Der Mehden/dpa

Der letzte Dresdner "Tatort" mit dem Titel "Parasomnia" stieß auf sehr positive Reaktionen bei den Zuschauern. Insbesondere die 20-jährige Hannah Schiller konnte in dieser Folge eindrucksvoll ihr Talent zur Schau stellen.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

Mehr zum Thema Tatort:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0