Mordsmäßiger Gruselfaktor im neuen Dresden-"Tatort"

Dresden - Beim neuen Dresden-"Tatort" ist alles anders. Die schon fast traditionelle, für den 9. November geplante Preview im Dresdner Rundkino fällt wegen Corona aus.

Talia (Hannah Schiller) weicht vor einer Geisterhand zurück.
Talia (Hannah Schiller) weicht vor einer Geisterhand zurück.  © MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

Als "Entschädigung" gibt es am 15. November (20.15 Uhr, ARD) jede Menge Gänsehaut. Denn "Parasomnia" ist mehr Thriller mit vielen Mystery-Elementen denn ein Krimi.

Das Ermittlertrio (Karin Hanczewski, Cornelia Gröschel, Martin Brambach) steht vor einer schwierigen Aufgabe: Die 16-jährige Talia überrascht einen Mörder kurz nach seiner Tat - doch bei der Befragung kann sie sich an nichts erinnern. 

Talia hat nach dem Unfalltod ihrer Mutter einen psychologischen Selbstschutz entwickelt: Wird sie emotional überfordert, verdrängt ihr Bewusstsein das Gesehene. 

Talias Parasomnie (Schlafstörung mit Nachtangst, Schlafwandeln) bricht wieder aus, sie trifft vermeintliche Geister. "Parasomnia ist anders als andere Tatorte, ähnelt eher einem Thriller oder Horrorfilm", sagt Cornelia Gröschel (32). 

"Gleichzeitig lebt er von einer wundervollen Emotionalität, die sehr berühren kann. Die Geister werden sich wohl etwas scheiden bei diesem Tatort." 

Karin Hanczewski: "Höchster Gruselfaktor von unseren bisherigen Filmen"

Karin Gorniak (Karin Hanczewski, l.) beobachtet Talia (Hannah Schiller), die sich mit ihrer Taschenlampe dem Tatort nähert.
Karin Gorniak (Karin Hanczewski, l.) beobachtet Talia (Hannah Schiller), die sich mit ihrer Taschenlampe dem Tatort nähert.  © MDR/MadeFor/Daniela Incoronato
Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) leuchtet mit einer Taschenlampe in den dunklen Raum hinter der Mauer.
Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) leuchtet mit einer Taschenlampe in den dunklen Raum hinter der Mauer.  © MDR/MadeFor/Daniela Incoronato
Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, l.) und die Kollegen der Spurensicherung graben im Garten Schauerliches aus.
Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, l.) und die Kollegen der Spurensicherung graben im Garten Schauerliches aus.  © MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

Das sieht Karin Hanczewski (38) ähnlich: "Das Besondere ist vielleicht das Genre. Dieser Film hat vermutlich den höchsten Gruselfaktor von unseren bisherigen Filmen."

Eine Herausforderung auch für Talia-Darstellerin Hannah Schiller (20). 

"Fast jeden Tag habe ich Szenen gespielt, in denen ich weinen oder schreien musste. Ich bin nächtlich im Schlafanzug auf nackten Füßen durch den Garten gewandert. Ich musste viele Dinge spielen und sehen, die nicht wirklich da waren."

Klingt nach mordsmäßigem Grusel ...

Titelfoto: MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

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